Der Reise Riese
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Norwegian Cruise Line ESCAPE – Premierenfahrt vom 23.10.-25.10.2015

getestet von unserer Kollegin Kerstin Lux

Leinen los - am Freitagabend, mit großem Feuerwerk direkt vor den Landungsbrücken am Hamburger Hafen, so begann die Premierenfahrt auf dem neuen Schiff ESCAPE von NCL.

Schiffsfakten

  • Passagiere (Doppelbelegung): 4.248 auf 20 Decks
  • BRZ: 164.600
  • Länge: 334,6 m
  • Breite: 41,5 m
  • Tiefgang: 11,6 m
  • Maschinen: Dieselmotoren
  • Reisegeschwindigkeit: 22,5 Knoten
  • Besatzung: 1.651

Dann ging es los, die Elbe entlang bis auf die offene Nordsee. Der Seegang war gemütlich und ein leichtes Schwanken des Schiffes würde uns nun bis Sonntag früh begleiten. Währenddessen hatten wir Zeit uns von der Qualität der Kabinen, der Restaurants, der Bars, des SPA und der Außenbereiche zu überzeugen.

Gelungen ist der besondere Singlebereich mit eigener Lounge und günstigen Einzelkabinen. Des Weiteren ist der Schiff-in-Schiff-Suitenkomplex  „The Haven“ für Gäste, die großzügige Kabinen und exklusiven Service lieben, zu empfehlen. Es gibt bis zu 41 verschiedene Kabinenkategorien, von der 4-Bett Familien-Innenkabine bis zur luxuriösen Spa-Suite.

Das bekannte NCL Freestyle Cruising-Konzept steht z.B. für 28 Dining Optionen in legerer Atmosphäre. Im À-la-Carte-Restaurant  „Food Republic“ werden internationale Tapas über IPads bestellt. Neu auf der „Escape“ sind die Spezialitätenrestaurants „Bayamo“ mit lateinamerikanischen Gerichten und die „Pincho Tapas Bar“ by Jose Garces. Im „District Brewhouse“ werden 24 Biersorten vom Fass und mehr als 50 verschiedene Flaschenbiere ausgeschenkt. Die Weinbar „The Cellars“ bietet 25 Rebsorten.

Für alle die gern unter freiem Himmel essen, sind auf Deck 8 Restaurants und Bars mit Meerblick zu finden. Da die „Escape“ hauptsächlich in der Karibik unterwegs sein wird, ist dies ein besonders gelungener Bereich.

Das „SPA“ ist das Größte der NCL auf See und zu seinen Besonderheiten zählen die Salzgrotte und der Schneeraum. Der Fitnessbereich und Beauty-Bereich sind sehr großzügig und vielfältig.

Wer an Bord aktiv sein möchte, hat hier viele Möglichkeiten, wie z.B. im Hochseilgarten und im großen Aquapark. Natürlich darf am Abend auch nicht das preisgekrönte Entertainment fehlen, so gibt es das Broadway Musical „Million Dollar Quartett“ und „After Midnight“. Daneben finden Dinner-Shows, Comedy-Auftritte und Pianoduelle statt.

Viel zu schnell verging die Zeit an Bord, um alles zu entdecken, zu probieren und zu erleben. Für die Gäste der „Escape“ wird dies bei den wöchentlichen Routen durch die Karibik allerdings möglich sein. 

Ein Schiff für Gäste, die es international und leger mögen und dazu eine exzellente Küche schätzen. Die bis zu 4.000 Passagiere verteilen sich sehr gut und lassen jedem seinen Raum für persönliche Erholung.

Kerstin Lux | Der Reise Riese Berlin GmbH

Fahrt ins Blaue 2015 am 23.10.2015

begleitet von unserem Kollegen/Auszubildenden Jonas Fink

Am Freitag ging es los, morgens um 07:45 Uhr fuhren wir pünktlich ab. Die Spannung auf allen Seiten ist groß: Wo geht es hin? Was haben die mit uns vor? Wann verrät endlich jemand etwas?

Wie dem auch sei, es ging pünktlich los ins Blaue. Fahrtrichtung Dresden, es scheint alles klar zu sein, wir fahren nach Dresden. Plötzlich jedoch biegen wir ab und entfernen uns von Dresden. Große Irritation auf allen Seiten: Haben die Busfahrer sich verfahren?

Zur Überraschung aller fahren wir jedoch ungestört weiter, Fahrtrichtung Riesa.

Schließlich erreichten wir unseren ersten Programmpunkt: Teigwaren Riesa, einen Nudelproduzenten der besonderen Art. Uns erwartete eine Führung in der wohl modischsten Einheitskleidung und im Anschluss ein wahrlich reichhaltiges Nudelessen.

Satt gegessen und erfolgreich mit Nudeln eingedeckt geht es weiter, getreu dem soeben erlernten Motto der Nudelproduktion: „Volle Nudelkraft voraus!“ Doch wohin steht immer noch in den Sternen. Schließlich wird dann doch der Zielort präsentiert: Leipzig.

Kaum im Hotel angekommen geht es für die Ersten schon wieder weiter, auf in die Innenstadt von Leipzig, ein wenig Kultur erleben.

Wir besuchen die Thomaskirche und hören uns die traditionelle Freitagsmotette an. Ein äußerst beeindruckendes Erlebnis, wie junge Menschen einfach ohne musikalische Begleitung so gut singen können.

Im Anschluss ging es zurück zum Hotel. Dort gab es dann ein reichhaltiges und sehr leckeres Abendessen bevor es dann nach einem langen Tag an die Bar oder ins Bett ging.

Am nächsten Morgen, nach einem großzügigem Frühstück und dem ersten Kaffee, geht es wieder los. Die Spannung bleibt bestehen, was genau hat der Reise Riese heute mit uns vor?

Zunächst werden wir in die Altstadt von Leipzig gefahren, dort erwarten uns Stadtführer, die uns Leipzig vom Bus aus von seiner besten Seite präsentieren.

Schnell vergeht die Zeit und schon erwartet uns ein Mittagsimbiss. Einen kurzen Spaziergang später finden wir uns vor dem historischen Ort Auerbachs Keller zu einem Mittagsimbiss ein.

Im Anschluss geht es weiter zu dem Wahlprogramm. Man hatte die Wahl zwischen dem Asisi Panometer in Leipzig, dem Zoo Leipzig oder Freizeit in der Innenstadt von Leipzig.

Der Besuch im Panometers war sehr beeindruckend. Auf einer riesigen Leinwand war ein Abbild des Great Barrier Reefs in Australien abgebildet. Die ganzen kleinen Details hätten einen den ganzen Tag beschäftigen können. Der Zoo trumpfte mit seiner riesigen neuen Tropenwelt auf: dem Gondwanaland. Der beeindruckende Weg durch die Baumwipfel in der riesigen Halle ist ein Erlebnis. sonder gleichen.

Nach dem Wahlprogramm ging es zurück ins Hotel, wo schon das Abendessen auf uns wartete.

Sonntagmorgen, nach dem ausführlichen Frühstück, brach leider schon der letzte gemeinsame Tag an. Wie immer hielt das Personal des Reise Riesen dicht und keiner wusste wo es hin ging.

Wir brachen mit den Bussen auf, erneut ins Blaue. Nach kurzer Fahrt erreichten wir ein großes, komplett abgesperrtes Gelände, welches sich als die Studios des MDR‘s entpuppte.

Zur Überraschung aller durften wir das Gelände betreten und erhielten einen zweistündigen Exkurs über die Produktion von Nachrichten und Serien, wie „In aller Freundschaft“. Einige durften sich sogar als Nachrichtensprecher oder „Wetterfrösche“ versuchen.

Noch beeindruckt von der Führung gab es einen Mittagsimbiss bei den MDR Studios. Endlich gibt es kurz Zeit die gesammelten Eindrücke des Morgens bei einem gemeinsamen Plausch und leckerem Essen zu verdauen.

Es kam was kommen musste, wir verabschiedeten uns von Leipzig und traten die Heimreise an.

Doch die Fahrt ins Blaue wäre nicht die Fahrt ins Blaue wenn nicht noch etwas passieren würde.

Auf halber Strecke nach Berlin erreichten wir den Spargelhof Klaistow. Dort gab es zu der Zeit die größte Kürbisausstellung Europas und wahnsinnig leckeren Blechkuchen.

Gestärkt für die letzte Etappe traten wir nun die Heimreise gen Berlin an, wo wir dann am frühen Abend pünktlich eintrafen.

Jonas Fink | Auszubildender zum Tourismuskaufmann - Der Reise Riese Berlin GmbH

Schiffsbesichtigung MS Berlin am 17.07.2015

getestet von unserer Kollegin Susann Fischer

Eine kleinere Gruppe aus unserem Reise-Riese-Team nutzte im Sommer die Gelegenheit, die MS Berlin in Bremerhaven zu besichtigen.

Schon die Anfahrt in den Hafen ist ein Erlebnis, wenn man Glück hat, liegen mehrere Kreuzfahrtschiffe am Cruise Center in Bremerhaven. Das Columbus Cruise Center (CCCB) gehört zu den weltweit modernsten Passagierterminals. Ich empfehle Ihnen unbedingt den Besuch der Besuchergalerie im 4.OG, dort befindet sich auch ein Café, ein gastronomischer Logenplatz erster Klasse – gerade wenn noch genügend Zeit zur Einschiffung zu überbrücken ist. Von hier hatte man einen guten Blick auf die MS Berlin. Das Schiff wirkt eher klein und besticht mit einer formschönen Silhouette. Während viele moderne Schiffe aussehen wie schwimmende Hochhäuser, besticht die MS Berlin durch ihre schlanke wohlproportionierte Linie.

Die MS Berlin ist mit einer Länge von 139 Metern und einer Breite von 17,5 Metern ein überschaubares Schiff der klassischen Kreuzfahrt, auf dem bis zu 412 Passagiere reisen können.

Nun ging es an Bord. Gleich beim Betreten des Schiffes fühlte man sich sofort wohl. Wir begannen unseren Rundgang unter Führung eines versierten Crewmitglieds. Vorbei an Rezeption und Landausflugsbüro befanden wir uns nun auf dem Promenadendeck und versammelten uns in der Bibliothek. Sehr großzügig eingerichtet mit hellem schönem Ambiente ist die Bibliothek ein absolutes Highlight und eine Wohlfühl-Oase für mich auf diesem Schiff. Der Yacht-Club und das Veranda-Buffetrestaurant mit Außenbereich wirken frisch und einladend. Weiter ging es nach ganz oben auf das Sonnendeck. Die Berlin-Lounge, am höchsten Punkt des Schiffes, ist für den Abend auf See bei sonnigem Wetter bestimmt genau das Richtige, um den Tag „Open-Air“ ausklingen zu lassen. Weitläufige Deckflächen bieten zudem genügend Sonnenmöglichkeiten.

Von uns wurden nun die verschiedenen Kabinenarten inspiziert. Alle Kabinen wirken hell und freundlich, wahlweise mit frz. Doppelbett oder getrennten Unterbetten, die Junior-Suite und Grand-Suite lassen natürlich keine Wünsche offen.

Auf dem Hauptdeck besichtigten wir die Sirocco-Lounge, die am Abend zum Leben erwacht, wenn hier das tägliche Showprogramm beginnt. Hier sitzt man sehr bequem und gemütlich bei einem Cocktail wenn es heißt: Vorhang auf und gute Unterhaltung!

Zur weiteren Ausstattung gehören noch ein Außenpool, Fitnesscenter mit Saunabereich, Bordshop und Schönheitssalon.

Zum Abschluss des Schiffsbesuches erwartete uns ein leckeres 3-Gang-Menü im Hauptrestaurant. In entspannter Atmosphäre wurden wir mit persönlichem und aufmerksamem Service verwöhnt. Am Abend wird hier in zwei Sitzungen sehr komfortabel mit festem Tisch gespeist.

Etwas wehmütig verließen wir dann das schöne Schiff, wir wären gern ein paar Tage mitgefahren.

Mein Fazit: die MS Berlin hat Charakter und strahlt viel Nostalgie aus. Schließlich hat die „Berlin“ eine prominente Vergangenheit, war sie doch von 1986-1998 das TV-Traumschiff! Hier stand Sascha Hehn als Chef-Stewart mit seinem sonnengebräunten Gesicht und dem weißen Outfit an der Reeling und lächelte, dass manche Damen ins Schwärmen gerieten. Bei der Renovierung wurde Wert darauf gelegt, den Charme der 80er Jahre zu erhalten. Es ist ein kleines, gemütlich-legeres, sehr persönliches und fast schon familiäres Schiff, das sich das Flair des Traumschiffes über die Jahre bewahrt hat. Für Liebhaber des eher kleineren und wendigen Schiffes ist die MS BERLIN die optimale Empfehlung. Es gibt abseits befahrener Routen viel Neuland zu entdecken, denn die MS Berlin kann dank ihrer überschaubaren Größe auch kleinere Häfen anlaufen.

Susann Fischer | Der Reise Riese Berlin GmbH

Costa neoRomantica - Die schönsten Seiten Westeuropas

getestet von unserem Kollegen Christopher Schreiber

Auf ging es nach Lissabon im Mai zu einer Kurztour auf der Costa neoRomantica zu den schönsten Städten der westeuropäischen Küste. Gespannt war ich, war doch damals meine erste Kreuzfahrt 1999 mit der Costa einer meiner Reisehöhepunkte meiner Jugend und jetzt ging es wieder auf die Costa.

 

Aber nein, nicht auf eines der großen Costa Schiffe, sondern auf die vergleichsweise „kleine“ Costa neoRomantica. Nur 789 Kabinen, somit gut maximal 1700-1800 Passagiere. Von dem neuen Konzept der neo-Schiffe habe ich schon so viel gelesen und gehört von unseren Kunden. Jetzt war ich doch selbst gespannt. Entspannter soll es zugehen, nicht so trubbelig wie auf den großen italienischen Costa-Schiffen, sondern das Zauberwort heißt hier „Entschleunigung“. Na, das war doch mal genau das Richtige für mich.

 

Aber was bedeutet denn hier „Entschleunigung“? Es sind die langen Liegezeiten, teilweise 2 oder 3 Nächte in den Häfen liegen und mehrere Ausflüge & Touren unternehmen. Die Hektik schon an Bord ablegen, viele Ruhe-Bereiche, abends offene Tischzeiten und zudem Buffet-Restaurants. Große Ruhebetten an Deck, nette Cafés an Bord, charmante Weinbars mit großer Käseauswahl und eine leckere Cafeteria mit dem für Costa bekannten Schokobrunnen. In Lissabon angekommen und sofort begeistert. Das Schiff wurde 1993 gebaut und 2012 komplett umgebaut. Über 90 Mio. Euro wurden in die Hand genommen und in Italien wurde die Costa neoRomantica um zwei Decks erweitert. Der gesamte Innenbereich neu ausgestattet. Der riesige Spa-Bereich wurde mit 4400 qm geschaffen, ein sehr schöner Fitnessbereich im Bugbereich des Schiffes mit großen Panoramafenstern und zwei getrennte Polobereiche.

 

Sehr überzeugt hat mich das großartige Essenkonzept beim Abendessen. Im Hauptrestaurant gibt es eine offene Tischzeit mit à-la-Carte Menü und sehr hochwertigen regionalen Küche. Schon immer war dies der Höhepunkt im kulinarischen Bereich bei Costa. Und bei der neo-Linie wurde dies noch mal herausgehoben. So lässt sich jeder spannende Tag an Bord wirklich perfekt abrunden.

Beeindruckend ist die große Vielfalt in musikalischer und künstlerischer Hinsicht an Bord. Es gibt kein großes Theater, wie bei den meisten modernen Schiffen. Sondern fünf verschiedene Bars die abends bespielt werden, ob mit Tanz, Ballet, Piano-Musik mit Gesangsbegleitung, klassisch italienischen Bands, Akkordeonspielern an den Außenbars, es bleibt wirklich kein Wunsch offen. Und ab 23 Uhr wird dann im Panoramaheck des Schiffs die Disco und Tanzbar eröffnet.
 

Persönlich finde ich die Kabinen sehr angenehm gestaltet. Es gibt keine getrennten Betten mehr, wie sonst bei vielen klassischen Kreuzfahrten, sondern große Doppelbetten in allen Kategorien und diese sind bei den Außenkabinen direkt quer zur Fahrtrichtung unter den Bullaugen/Fenstern aufgestellt.

 

 

 

Aber neben dem modernen Schiff fasziniert vor allem bei der Costa neoRomantica die exzellente Routenzusammenstellung. Selbst bei unserer kurzen Tour lagen wir drei Nächte in Lissabon und drei Nächte in Bordeaux. Was für eine wunderbare Erfahrung. Endlich mal mehr als nur ein kurzer Stopp in jeder Stadt, sondern eine Aneinanderreihung von mehreren wunderbaren Metropolentrips. Aufgrund der kleinen Größe der neoRomantica kann das Schiff auch in den meisten Städten direkt im Stadtzentrum anlegen. In Bordeaux lagen wir direkt im Stadtzentrum und nur 5 Minuten vom Place de la Bourse entfernt. Wunderbar um abends noch mal das Flair der französischen Metropole zu erleben.

Von meiner Seite, eine wunderbare Empfehlung für eine entspannte Kreuzfahrt im Top Preis-Leistungs-Bereich mit tollen Routen, gerade auch die Touren im Indischen Ozean im Winter 2015/2016.

Fragen Sie uns gerne zu den neoRomantica Touren.

Christopher Schreiber | Der Reise Riese Berlin GmbH

Der Landausflug 2015 - ein Nachbericht!

von unserer Kollegin Madlen Kutzschbach

Am 24.04.2015 ging es mit unseren 5 Bussen in Richtung Holsteinische Schweiz. Unser erstes Etappenziel für den heutigen Tag war das schöne Örtchen Harmsdorf. Hier wurden wir von Herrn Riese persönlich begrüßt und in Empfang genommen. Es standen liebevoll zubereitetet Schnitzelbrötchen, sowie frisch prickelnde Getränke bereit. Nach der ersten Stärkung besuchten wir die traditionelle Schinkenräucherei Braasch. Dort erklärte man uns eindrucksvoll, wie der köstliche Schinken entsteht und wieviel Arbeit sich dahinter verbirgt. Nach der ausführlichen Besichtigung durfte ein Besuch im Shop nicht fehlen, dort gab es auch die eine oder andere Leckerei zu verkosten. Im Anschluss dessen, begann unsere Fahrt durch die Holsteinische Schweiz. Wir sahen eine wirklich sehr abwechslungsreiche Landschaft mit mehreren Waldgebieten, große Ackerflächen und unzählige Seen. Die reizenden Ortschaften Eutin, Plön und Malente, brachten uns zum Staunen. Man hatte das Gefühl, man befindet sich am friedvollsten Fleckchen der Erde. Am frühen Abend erreichten wir unser schönes Übernachtungshotel Tryp by Wyndham in Bad Bramstedt. Dieses ist direkt am wunderschönen Kurpark gelegen. Nach einer kurzen Erholung von den vielen gesammelten Tageseindrücken, ging es dann gemeinsam zum Abendessen. Hier wurden die gesamten Reisteilnehmer vom Reise Riese Team grüßt. Das Essen war wirklich sehr schmackhaft und die Auswahl groß. Hier musste niemand hungrig ins Bett gehen. Den Abend ließ dann jeder für sich ausklingen, ein großer Teil traf sich jedoch an der Bar wieder.


Nach einer erholsamen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück, fuhren wir auf direktem Wege ins beschauliche Ostseedörfchen Niendorf. Der idyllische Hafen lädt zum Verweilen und träumen ein. Dort angekommen, erlebten wir unsere erste Schifffahrt auf dieser Reise. Bei einer frischen Brise konnte man die wohltuende Meeresluft einatmen und sich dem Fahrtwind hingeben. Nach einer Stunde Fahrt erreichten wir wieder das Land und spazierten entlang der wunderschön angelegten Promenade. Dort erwarteten uns bereits Herr Riese und sein Team und reichten uns liebevoll zubereitete Häppchen. Unterhalten wurden wir währenddessen vom Akkordeonspieler Loschi. Anschließend begaben wir uns auf dem Weg zur zweiten Tagesattraktion. Auf den Plan stand der Besuch der Ricklinger Landbrauerei. Dort angekommen wurden wir wieder herzlichst von der Familie in Empfang genommen. Die Tische waren mit leckeren Broten angerichtet, denn nun war es Zeit eine ausführliche Brotzeit zu sich zu nehmen. Dazu gab es dann einige Kostproben der traditionellen Biere aus eigener Herstellung. Die Stimmung im Saal erlebte seinen Höhepunkt, als sich unser bereits bekannte Akkordeonspieler dazu gesellte. Beim munteren Schunkeln und Mitsingen hatten wir eine wirklich tolle Zeit, die wohl noch länger in Erinnerung bleiben wird. Nachmittags fuhren wir wieder Richtung Hotel. Dort hatte man nun die Möglichkeit leckeren Kaffee und Kuchen zu sich zu nehmen, den Kurpark zu erkunden oder sich sportlich beim Bowlen zu betätigen. Am heutigen Abend durfte man sich besonders aufhübschen, denn es erwartete unsere Gäste der beliebte Tanzabend mit Livemusik, die Verlosung der Tombola und viele weitere Attraktionen. Wir und unsere Gäste hatten einen wunderschön maritim hergerichteten Saal, welcher zum Verweilen einlud. Es wurde getanzt, gefeiert und gelacht bis in die späten Abendstunden.

 

Am Sonntag nach einem ausgiebigen Frühstück, starteten wir unseren „Lübeck-Tag“. Nach Ankunft in der Hansestadt, wurden unsere Gäste zu einer Schifffahrt auf der Trave eingeladen. Wir fuhren entlang der Stadthäfen, dem historischen Fischerdorf Gothmund mit den reetgedeckten Dächern. Während der Fahrt genossen wir ein schmackhaftes Mittagessen mit dem ein oder anderen prickelndem Getränk. Nach dieser wirklich beeindruckenden Fahrt, war es nun Zeit, Lübeck individuell zu erkunden. Einige haben sich die Gelegenheit nicht nehmen lassen und das Lübecker Marzipan verkostet. Andere befanden sich auf den Spuren Thomas Manns und besuchten das bekannte Buddenbrookshaus. Ebenso ergab sich die Möglichkeit an einer Stadtführung teilzunehmen oder Lübeck auf eigene Faust zu erkunden. Im Anschluss dessen wurde eine weitere Überraschung für unsere Gäste bereit gehalten. In der Lübecker Marienkirche, die mit dem weltweit höchsten Backstein-Kirchenschiff, versammelten wir uns und genossen ein wunderschönes Orgelkonzert. Die Akustik in dem über 40 hohen Mittelschiff war wirklich beeindruckend. Nach dem Konzert gingen wir geschlossen in Richtung Ratskeller. Dort wurden wir mit einem Glas Sekt in Empfang genommen. Die beginnende Dämmerung gepaart mit den romantischen Fackeln am Eingang stehend, ergab eine wirklich besondere Atmosphäre. Im historischen Ratskeller mit seinem hohen Gewölbe,  erwartete uns ein wirklich gelungenes Abendessen. Man hatte die Wahl zwischen einem Fleisch-, Fisch-, oder vegetarischen Gericht. Ich habe mir sagen lassen, dass alle Varianten wirklich vorzüglich schmeckten.

Am Montag mussten wir unser liebgewonnenes Hotel in Bad Bramstedt leider wieder verlassen. Wir fuhren zurück Richtung Heimat und überquerten dabei die Elbe von Glückstadt nach Wischhafen. Dies war bereist die dritte Schifffahrt auf unserer Tour. Der Tag war noch jung, daher ging es nach der Überquerung zum Obsthof Beckmann. Dieser befand sich im sogenannten „Alten Land“. Dort einmal angekommen, unternahmen wir direkt eine kleine Rundfahrt und erhielten viele interessante Informationen von der örtlichen Reiseleitung. Im Obsthof angekommen, bekamen wir auch hier eine kurze Führung und durften uns anschließend die Plantagen aus der Nähe betrachten. Wir fuhren auf Apfelkisten an den wunderschön blühenden Apfelbäumen vorbei und ließen uns die Sonne ins Gesicht scheinen. Dies war nochmal ein krönender Abschluss des diesjährigen Landausfluges. Bevor die Heimfahrt nach Berlin begann, verabschiedete sich Herr Riese nochmal persönlich von all unseren Gästen. Unsere Gäste und auch wir sind schon voller Vorfreude auf das nächste Jahr, denn auch dann werden wieder viele tolle Überraschungen auf uns warten.

 

Madlen Kutzschbach | Der Reise Riese Potsdam GmbH

Ein unverhoffter Gewinn!

zu Besuch bei Karell Gott in Prag

Was für ein Gewinn und was für ein unverhoffter zugleich!


Unsere liebe Kundin Helga K. gewann im vergangenen Herbst auf der großen Jubiläumstour nach Bad Wildungen während der großen Gala am Abend nach dem Konzert von Karel Gott bei der Tombola eine exklusive Einladung von Karel Gott in seine Villa nach Prag.


Am 13. April war es dann endlich soweit und es ging in die Goldene Stadt. Zusammen mit einer Freundin (und enthusiastischer Karel Gott Fan!) wurden Haus und Hof der Villa des weltbekannten tschechischen Künstler geöffnet.

Auf der Terrasse gab es zusammen mit der Familie von Karel Gott Café und leckeren tschechischen Kuchen, und die Hündin Stella und die beiden Angora Katzen der Familie genossen ebenso den beeindrucken Blick über den Dächern der Moldau Metropole. Danach wurde in der Plattensammlung des Hausherren gestöbert und viele Geschichten aus den USA, Kuba, Deutschland erzählt. Außerdem auch in so manche Geheimnisse von Auftritten mit zahlreichen internationalen Künstlern eingeweiht. Die unzähligen goldenen Schallplatten und Preise, die Karel Gott in über 40 Bühnenjahren gewann durften auch nicht fehlen. Voller Persönlichkeit und Offenheit erzählte Karel Gott über sein Leben gemütlich auf der heimischen Couch und die beiden Damen ließen sich vom Charme des Weltkünstlers begeistern und verzaubern.

 

Vielen Dank an dieser Stelle noch mal vom Reise Riese Team für einen großartigen Auftritt anlässlich unserer Jubiläumstour und diese einzigartige Chance für unseren Gast Frau Helga K. Herrn Gott ganz persönlich in der Villa Bertramka kennenzulernen.


Christopher Schreiber | Der Reise Riese Berlin GmbH

Faszinierende Schweiz vom 10.07. bis 19.07.2014

begleitet von unserer Kollegin Ariane Magnus

Grüezi und willkommen in der Schweiz!

 

Sehr komfortabel platziert und bestens gelaunt treten wir am frühen Morgen mit 23 Reisegästen und der exklusive Der Reise Riese Königsklasse unsere 8-tägige Reise in die Schweiz an.


Auch der wolkenverhangene Himmel und einige Regentropfen können uns die Laune und die Vorfreude auf die vielen schönen Erlebnisse der nächsten Tage nicht verderben. Damit uns der Weg bis in die Schweiz nicht allzu lang wird, legen wir im Raum Österreich eine Zwischenübernachtung ein. Nach einer kleinen Mütze voll Schlaf und einem stärkenden Frühstück geht es auf ins Heidiland Graubünden in der Schweiz. In Chur, der Hauptstadt des Kantons und gleichzeitig der ältesten Stadt der Schweiz, werden wir von einer imposanten Bergwelt, verwinkelten Gassen und historischen Gebäuden verzaubert. Zahlreiche Boutiquen, Restaurants, Bars, Museen und Galerien sorgen in der durchgehend autofreien Altstadt für ein geradezu mediterranes Flair. Unsere Stadtführerin zeigt uns die schönsten und interessantesten Ecken sowie Gebäude von Chur und informiert uns über Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Handelsstadt.

Auch in der Region Davos Klosters erfahren wir so einiges Interessantes. Davos kann mit einigen Superlativen aufwarten: Der Ferienort mit internationalem Ambiente ist der größte Bergferien-, Sport- und Kongressort der Alpen, mit 1560 m die höchste Stadt der Alpen und ein Höhenkurort mit langer Tradition. Aushängeschild von Davos ist das moderne Kongresszentrum, das Austragungsort des Weltwirtschaftsforum WEF ist.

Unzählige Bergbahnen der Region bieten sommers wie winters die Möglichkeit die Schweizer Bergwelt zu erkunden. Die Schatzalp beispielsweise bietet wunderschöne Wanderwege, Aussichtspunkte mit überwältigenden Panoramen und einen beeindruckenden Botanischen Garten mit einem Kräutergarten, der das Herz eines jeden Kulinarikers höher schlagen lässt.

Doch nicht nur per Bus oder zu Fuß kann man viele schöne Entdeckungen in der Schweiz machen. Auch eine Fahrt mit dem legendären Glacier Express darf nicht fehlen. Im komfortablen Panoramawagen des „langsamsten Schnellzuges der Welt“ nehmen wir Platz und genießen eine stets wechselnde, immer von neuem faszinierende Landschaft. Die gesamte Strecke des Glacier Express verläuft von St. Moritz/ Davos nach Zermatt. In ungefähr acht Stunden fährt der Meterspur-Zug über 291 Brücken, durch 91 Tunnel und über den 2.033 m hohen Oberalppass in der Nähe der Quelle des Rheins. Weiter rheinabwärts wird die Rheinschlucht durchquert. Auch den kleinen Bruder des Glacier Express, den Bernina Express, sollte man bei einer Reise in der Schweiz nicht vergessen. Als höchste Bahnstrecke über die Alpen verbindet er die Gletscherspitzen der Berge (Chur/ Davos/ St. Moritz) mit dem Palmenparadies Italiens (Lugano). Dabei durchquert er saftig grüne Hochebenen, pittoreske Städtchen und überquert immer wieder Brücken und Viadukte. Beeindruckende Panoramen ziehen an uns vorbei und werden zu unvergesslichen Erlebnissen.

Inzwischen fühlen wir uns durch die Aufgeschlossenheit, Freundlichkeit und Herzlichkeit der Schweizer schon recht heimisch. Auch unser komfortables 4,5 * Hotel Sheraton Davos Waldhuus trägt in großem Maße dazu bei. Mit einer zentralen Lage, einer herrlichen Aussicht, großzügig ausgestatteten Zimmern und leckerem Essen ist es für einen Aufenthalt super geeignet.

Doch leider heißt es für uns nun Abschied nehmen.

Nach vielen erlebnisreichen Tagen geht unsere Schweiz-Reise zu Ende. Mit den Koffern voller Eindrücke, Erinnerungen und jeder Menge Souvenirs für die Lieben verlassen wir unser Hotel und treten mit einem weinenden und einem lachenden Auge die Heimreise nach Berlin an. Auf dem Weg dorthin machen wir noch einen Abstecher in Appenzell, um uns mit würzigem und schmackhaftem Käse zu bevorraten.

Nach einer letzten Zwischenübernachtung erreichen wir gesund und munter wieder Berlin.

Wir haben viel gesehen, erlebt und erfahren und sind von der Schweiz fasziniert und beeindruckt. Und wer weiß, vielleicht sehen wir uns im nächsten Jahr wieder!

 

Der Reise Riese Pankow GmbH | Ariane Magnus

Der Göta-Kanal - Ein Lebenstraum wahr

von unserem Kollegen Christopher Schreiber

Seit Kindertagen ist Wasser genau mein Element - ich habe schon zahlreiche Kreuzfahrten gemacht, viele Schiffe gesehen und bin jedes Mal begeistert wie ein kleines Kind, wenn es wieder an Bord geht.

Dieses Mal war es ganz anders als sonst, als ich von der Bestätigung meiner Göta-Kanal-Reise erfuhr war ich aus dem Häuschen. Das ist mein Lebenstraum, einmal diesen Kanal von Stockholm nach Göteborg mit seinen über 60 Schleusen befahren und das Reisen wie in alten Zeiten fasziniert mich jedes Mal aufs Neue. Es ist eine Reise, ein Lebenstraum, wie der Orient-Express oder die Transsibirische Eisenbahn. Ein Überbleibsel europäischer Reisekultur auf höchstem Niveau, aber mit geringstem Luxus was Geräumigkeit und Privatsphäre angeht.

Per Flieger geht es direkt nach Stockholm, die Abfahrt des Schiffes auf dem Göta-Kanal ist bereits morgens um 8 Uhr, also heißt es einen Tag früher anreisen und Stockholm erkunden und genießen. Die schwedische Hauptstadt ist nicht an einem Tag zu entdecken, aber ein Spaziergang zu den alten Markthallen, durch die Altstadt, die Gamla Stan, oder zu einem der weltbesten Museen für Fotografie, das Fotografisk, lohnen auch für einen Tag.

Frühmorgens geht es dann zum Hafenkai, direkt an der Altstadt. Ich werde den Göta-Kanal mit dem ältesten Passagierschiff der Welt mit Übernachtungsmöglichkeit durchführen, der wunderschönen MS Juno. Ich sehe die 140 Jahre alte Lady schon von weitem, der Name prangt in großen Lettern an der Front. Schneeweiß liegt sie am Kai, der rote Teppich ist davor ausgerollt und die 11-köpfige Mannschaft steht bereits Spalier. Ich brauche das persönlich nicht, aber genau so habe ich mir das vorgestellt und der Flair dieser besonderen Reise wird mir sofort zu eigen. Persönlich mit Namen und auf Deutsch werde ich vom Bordreiseleiter Ingemar begrüßt, zur Kabine begleitet und mir wird alles erklärt.

Die Kabinen sind klein, aber darin wird ja sowieso auch nur geschlafen. Es sind in allen Kabinen Doppelstockbetten, aber die Einrichtung der Kabine begeistert mich sofort. Schweres edles Holz, elfenbeinfarbene Strukturtapeten, Messinghaken und alles in bestem Zustand, als würde ich es das erste Mal benutzen dürfen. Die Crew arbeitet mit viel Liebe an diesem Schiff und weiß das Besondere zu bewahren. In der Kabine gibt es keine Toilette oder Dusche, ein zuklappbarer Waschtisch mit kaltem und warmen Wasser und zwei 220V-Steckdosen nenne ich mein Eigen. Die Dusche und Toilette liegt direkt nebenan, beides getrennt voneinander.

So, jetzt bin ich auf die Mitreisenden und das Klientel gespannt und sofort verwundert. Auf dem Brückendeck gibt es zur Begrüßung belegte Brote, frischen Tee und Kaffee. Es sind mehrere Familien an Bord, sogar mehrere Jugendliche, das hätte ich nicht erwartet. Noch dazu mehrere jüngere Pärchen, ein bunter Generationsstrauß. Die Gäste kommen aus Deutschland, der Schweiz, Schweden, Finnland und Großbritannien.

Der Kapitän empfängt anschließend im Salon, erläutert das Schiff und seine Regeln. Meine Lieblingsregel, keine Handys und Computer in den öffentlichen Bereichen, nur auf der Kabine. Das garantiert Entschleunigung und Entspannung, die Besinnung auf das Wesentliche dieser Reise, die Natur, Kultur und Menschen zwischen Nordsee und Ostsee und vor allem auf sich selbst.

Die Juno hat schon lange den Hafen von Stockholm verlassen, es gibt auf dem Schiff nicht viel zu erkunden, jeder macht sich seinen Lieblingsplatz aus, ob vorne auf dem Hauptdeck, direkt an der Bugspitze, oben auf dem Brückendeck oder doch oben vorne beim Kapitän an der Brücke. Diese ist übrigens immer geöffnet, ob zum Plausch mit dem Steuermann oder um sich die aktuelle Position auf den Seekarten zeigen zu lassen. Hier ist man immer nah dran und willkommen.

Maximal 48 Passagiere fasst die Juno und man wird schnell zu einer kleinen Familie für die 4 Tage. Zum Mittag- und Abendessen gibt es eine feste Sitzordnung in den Salons, zum Frühstück darf man dann wieder frei wählen und wenn es das Wetter zulässt auch gerne auf dem Brückendeck.

Hier gilt das Prinzip des Vertrauens, die Kabinentüren werden nicht verschlossen. Wertsachen werden im Tresor beim Kapitän deponiert. An der Hauptbar, der Bar der Ehrlichkeit, kann man sich selbst aus dem Kühlschrank bedienen und einfach einen Strich machen auf seiner Liste.

Selten habe ich mich so schnell so wohl und aufgehoben gefühlt, die Entspannung setzt sofort ein. Die Durchsagen sind kurz gehalten und erfolgen auf Deutsch, Englisch und Schwedisch. Aber wofür auch viel erzählen, der Reiseleiter ist zum Greifen nah, setzt sich in die Runde und erzählt jedem persönlich alles was er wissen will zum Kanal, zu den Schweden oder die Begebenheiten dieses einzigartigen Kanal-Bauwerks.

Die Route ist wundervoll idyllisch. Am ersten Tag beginnt die Einfahrt in den Kanal um 4 Uhr morgens, es ist taghell und die wahren Entdecker tummeln sich jetzt schon an Deck. Es gibt ein kleines Frühaufsteher-Frühstück mit belegten Broten und Kaffee & Tee. Die ersten Schleusen warten auf uns. Man steigt ab von der Juno und läuft mit ihr mit, bei nur gut 4 km/h und den zahlreichen Schleusen ist das kein Problem. Die kleinen roten Häuser, typisch schwedisch halt, tauchen links und rechts des Kanals auf. Einzig die Häuser der Schleusenwärter sind im pastellgelb gestrichen. Warum? Ingemar sagt es sei hier die Unternehmensphilosophie der Schleusenwärter.

Die imposantesten Höhepunkte auf der Tour sind eindeutig die Carl-Johann-Schleusentreppe von Berg mit 15 hintereinander liegenden Schleusen, die ersten acht sind eng und treppenförmig angelegt. Ein wahrer Hingucker. Dazu die Karlsburg, eine der modernsten Burgfestungen aus dem 20. Jahrhundert, die beiden großen Binnenseen, Vättern- und Vänernsee und die Kanalpassage von Forsvik. Die geführten Rundgänge und Ausflüge, übrigens alle bereits im Preis inklusive, sind allein aufgrund der kleinen Gruppengröße äußerst persönlich und angenehm. Die vier Tage versprechen Erholung, wie sonst manchmal keine zwei Wochen Urlaub. Das Essen an Bord ist außerordentlich gut. Die Menüs zum Mittag und Abend sind typisch schwedisch mit einem Großteil an regionalen Produkten. Und ich bin begeistert, wo sonst oft beim vorgesetzten Menü gemäkelt wird, hier verlässt man sich auf das Besondere, ob Elch oder Rentier. Alles wird probiert und für ausgezeichnet befunden. Am Nachmittag gibt es frisch gebackene schwedische Köstlichkeiten.

Diese Reise ist nostalgisch, aber umso mehr auch der beste Beweis dafür, dass der Weg wirklich das Ziel ist.

 

Christopher Schreiber | Der Reise Riese Berlin GmbH

Costa de la Luz / Andalusien - vom 20.09. – 25.09.2013

von unserer Kollegin Sarah-Pia Abert

Die Costa de la Luz trägt mit seinen 300 Sonnentage im Jahr völlig zu Recht ihren Namen „Küste des Lichts“ und ist eine wunderschöne Region in Südspanien. Mit ursprünglichem Flair, traditionsreichen Städten, traumhaften feinsandigen, flach abfallenden Sandstränden und einer großartigen Kultur. Der perfekte Ort um Urlaub in Spanien unter Spaniern zu machen.

Nach nur 3 Stunden Flugzeit erreicht man den Zielflughafen Jerez und schon der Weg vom Flughafen zum Hotel ist ein Erlebnis. Vorbei an andalusischen Dörfern, Pferdekoppeln, Stierherden oder Olivenhainen und mit nur ein bisschen Glück entdeckt man Flamingos. Die Sonnenküste erwartet ihre Gäste mit schönen Hotelanlagen fern ab vom Massentourismus, für jeden Geschmack findet man hier die richtige Unterbringung.

Ein wunderschönes Ausflugsziel ist unter die Hauptstadt Andalusiens – Sevilla. Bei einem Spaziergang über den Plaza de Espana, einen der bekanntesten Plätze Sevillas, durch die beeindruckende Altstadt oder die Gassen des Judenviertels kann man das bunte Treiben beobachten. In der Kathedrale (größte gotische Kathedrale der Welt) befinden sich die Gebeine von Christoph Kolumbus. Ein weiterer Höhepunkt ist der maurische Königspalast Alcazar. Er ist nicht so überlaufen wie die Alhambra in Granada, aber mindestens genauso schön.

Auch Cadiz, die Stadt die von drei Seiten vom Atlantik umgeben ist, sollte ein MUSS sein, bei einer Reise an die Costa de la Luz. Diese Stadt hat Flair, enge Gassen mit schmiedeeisernen Balkonen, Straßenmusikern an seinen malerischen Plätzen. Baudenkmäler, wie die Kathedrale und das alte Badehaus, vor dem schon Halle Berry im orangenen Bikini dem Meer entsteigt und James Bond verzaubert. Zudem kann man hervorragende Shoppingtouren unternehmen.

In Rota, der andalusische Kleinstadt wo die Mauren Ihre Spuren hinterlassen haben, kann man eine tolle Kombination aus Badeurlaub und Städtereise erleben. Die Altstadt biete viele Möglichkeiten mehr über Andalusien zu erfahren und der schöne Sandstrand lädt zum Entspannen ein.

 

Sarah-Pia Abert | Ihr Reisebüro Hennigsdorf

Der Landausflug 2014 - ein Nachbericht

von unserer Kollegin Juliane Heinz

Zum 8. Mal hieß es am Morgen des 25.04.2014: „Herzlich willkommen zu unserem Landausflug“. Dieses Jahr ging es ausgebucht mit 5 Bussen und 239 Gästen in Richtung Oberlausitz.

Auf dem Weg zu unserem ersten Ziel, Schloss Sornßig, welches wir am späten Vormittag erreichten, konnten wir die strahlend gelben Rapsfelder bewundern. Hier angekommen erwartete unsere Gäste nicht nur ein herrlich saftiges Schwein am Spieß, sondern auch eine frühlingshafte Operetten-Musikeinlage der Betreiber Susann und Michael Bartke höchstpersönlich. Die Begrüßung unserer Gruppe durch Herrn Riese durfte hier natürlich auch nicht fehlen. Rundum ein perfekter Start in das verlängerte Überraschungswochenende! Gesättigt ging es dann weiter in das Hotel “Best Western Plus“ in Bautzen, welches für die nächsten Tage, vor allem nach den vielseitigen Ausflügen, für eine entspannte Atmosphäre sorgte. Um natürlich auch den Urlaubsort kennenzulernen, wurden wir nach einer kurzen Erfrischungspause zu einem Stadtrundgang durch Bautzen eingeladen. Mit viel Witz und Charme konnten uns die örtlichen Reiseführer Interessantes zu ihrer Heimat, der „Stadt der Türme“, erzählen. Zum Abendessen ging es in unterschiedliche Restaurants. Mein Bus durfte zusammen mit 2 anderen nach Dreikretscham, einem kleinen beschaulichen Ort nahe Bautzen, fahren. Hier wurde uns ein leckeres, typisch sorbisches, Hochzeitsmenü serviert. Für Unterhaltung sorgte währenddessen der beliebte lokale Musiker Gunter Schulze mit seinem Keyboard. Es versteht sich von selbst, dass es da einige nicht lange auf den Stühlen hielt.

Ausgeschlafen und nach einem reichhaltigen Frühstück ging es für uns am nächsten Tag in die größte Stadt der Oberlausitz, in das 50 km entfernte Görlitz. Am Vormittag konnten wir uns bei einer kleinen Rundfahrt einen Überblick über die bezaubernde Stadt verschaffen. Danach durften wir die Schönheiten der Innenstadt bei einem Stadtrundgang näher kennenlernen. Von vielen hörte ich, dass sie sehr fasziniert von den spätgotischen Renaissance- & Barockbürgerhäusern waren und gern wiederkommen möchten. Für einen Teil unserer Gruppe ging es zum Mittag dann in das „Bürgerstübl“, in dem uns leckeres Gulasch mit Rotkohl und Klößen serviert wurde. Aber natürlich mussten die anderen nicht verhungern! Sie konnten sich in anderen gemütlichen Restaurants von den Kochkünsten der Görlitzer überzeugen. Nach dieser Stärkung standen für unsere Gäste unterschiedliche Ausflüge auf dem Programm. Ob eine Bierverkostung in der Landskron-Brauerei, eine persönliche Führung von Herrn Riese zu seinen Lieblingsplätzen der Stadt oder eine Fahrt zu bedeutsamen religions- und kunsthistorischen Kulturdenkmälern, der „Via Sacra“: jeder konnte seine eigenen Vorstellungen von einem perfekten Tag verwirklichen. Ich durfte zusammen mit einigen anderen mit einem kleinen Bus, dem „Bergschleicher“, auf das Wahrzeichen der Stadt fahren: die Landeskrone. Auf dem 420 m hohen Berg, der seit über 60 Jahren Naturschutzgebiet ist, wurden wir wieder zum leckeren Essen verleitet. Herrlichen, selbstgemachten sorbischeb Kuchen und Kaffee konnten wir uns nicht entgehen lassen. Anschließend war noch ausreichend Zeit das schöne Wetter auf der Terrasse zu genießen oder bei einem Spaziergang die vielfältige Natur kennenzulernen. Das Highlight bot uns jedoch der Aussichtsturm auf der Landeskrone. Von hier aus hatten wir einen unglaublichen Blick über Görlitz. Am Abend überraschte Herr Riese unsere Gäste mal wieder. Ein großer Saal stand für uns in der Landskron-Brauerei zur Verfügung. Hier konnten wir am reichhaltigen Buffet schlemmen so viel wir wollten. Aber das sollte es noch längst nicht gewesen sein: Die Ziehung der Tombola-Lose, die jeder Gast vorab ausgefüllt hatte, stand auf dem Programm. 3 Gäste durften wir mit tollen Gewinnen glücklich machen. In überraschte und vor allem glückliche Gesichter konnten wir bei der Verkündung des diesjährigen Liveacts blicken: Das Gesangs-Duo Kathrin und Peter aus der Oberlausitz, vor allem bekannt aus Funk und Fernsehen, überzeugte uns nicht nur mit dem ausgezeichneten Gesang, sondern auch mit der wirklich charmanten und witzigen Unterhaltung zwischendurch. Ein wirklich gelungener Abschluss des Tages!

Am nächsten Morgen ging es ausgeruht in das nördliche Zittauer Gebirge, in dem uns wieder mehrere Möglichkeiten offen standen, die Region näher kennenzulernen. Ob eine Fahrt nach Jonsdorf mit Wanderung zu den Altmühlensteinen, dem Besuch des Schmetterlingshauses des Ortes oder die Erkundung der Burg- und Klosteranlage in Oybin – der Tag stand voller neuer  Erlebnisse. Zusammen mit einigen anderen Reisegästen fuhr ich nach Zittau, um dort in die berühmte dampfbetriebene Schmalspurbahn einzusteigen, deren Einfahrt in den Bahnhof schon ein echtes Highlight für viele darstellte. Während der ca. 40-minütigen Fahrt konnten wir entspannt die vorbeiziehende, reizvolle Landschaft genießen. An der Endstation, dem Kurort Oybin, angekommen, zog es mich dann in das Theater, in einem umgebauten Wagon, direkt am Bahnhof gelegen. Die Aufführung überzeugte mit viel Humor und einer nicht immer ernst zu nehmenden Betrachtungsweise literarischer „Schöpfungsgeschichten“ des Redners. Unseren Mittagsimbiss, eine sehr leckere Kartoffelsuppe, konnten wir dann im Gasthof des Ortes genießen.  Danach hatten unsere Gäste Zeit den Ort mit seinem liebreizenden Park, dem wirklich außergewöhnlichen Berg und den typischen Umgebindehäusern auf eigene Faust zu erkunden. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an den Wettergott, der nicht nur an diesem Tag für herrlichsten Sonnenschein gesorgt hat. Eine Führung zur Bergkirche konnten sich viele auch nicht entgehen lassen. Der Besuchermagnet zeichnet sich vor allem durch die faszinierende Bemalung der Wände und Decke aus. Danach zog es uns in die Miniaturwelt mit vielen interessanten Nachbildungen typischer Gebäude der Region. Zurück im Hotel war noch genug Zeit um sich zu erholen und sich für den Abend frisch zu machen. In Bautzen gab es diesmal eine Lokalität der besonderen Art. Im „Mönchshof“ konnten sich unsere Gäste von dem bis ins kleinste Detail gesorgte, mittelalterlichem Ambiente überzeugen. Viele ließen hier den letzten Abend der Reise gemütlich ausklingen.

Leider hieß es am nächsten Morgen schon Abschied nehmen von der Oberlausitz. Nach einer Rundfahrt durch viele kleine Orte des Berglandes wurden wir in Cunewalde in der größten deutschen evangelischen Dorfkirche zu einem  kleinen Orgelorchester eingeladen. Die faszinierende Akustik ließ einige sogar die typische Kälte in der Kirche vergessen. Auf dem Hutberghof in Kamenz wurden wir anschließend zum Mittagessen, gegrillten Würstchen und verschiedenen Salaten, erwartet. Danach haben viele die Möglichkeit genutzt um den Rhododendronpark zu besichtigen oder die Aussicht vom Lessingturm zu bewundern. Bevor die Heimfahrt nach Berlin begann, ließ Hr. Riese es sich nicht nehmen sich persönlich von jeder Gruppe zu verabschieden.

Eine Reise mit vielen neuen Erlebnissen und  überraschenden Ereignissen ging mal wieder viel zu schnell zu Ende. Aber kein Grund traurig zu sein, denn schon im nächsten Jahr geht es weiter. Wir sind gespannt was sich Herr Riese dann wieder alles einfallen lässt…

 

Juliane Heinz | Der Reise Riese Charlottenburg GmbH

Mein Schiff 3 – das neue Wohlfühlschiff

getestet von unseren Kolleginnen Dörte Schattschneider und Juliane Heinz

Als eine der ersten durften wir die neue Mein Schiff 3 hautnah auf einer kleinen Einführungsfahrt vom 02. bis 04.06.2014 bzw. vom 04. bis 06.06.2014 für Sie testen. Allein die lichtdurchflutete, diamantförmige Glasfassade am Heck des Schiffs, welche uns zuerst ins Auge fiel, ist wirklich einzigartig! Aber dies ist natürlich nicht das einzige Highlight. Viele weitere erwarten Sie an Bord der Mein Schiff 3.

Auf insgesamt 15 Decks verteilen sich 1253 geschmackvoll ausgestattete Passagierkabinen, von denen über 80 % einen Balkon besitzen! Die Kabinen laden mit einem großzügigen Raumkonzept zum Wohlfühlen ein. Allein die Innenkabinen sind mindestens 16 m² groß. Hervorzuheben ist der gesamte Poolbereich. Man kann dort nicht nur im 25 Meter langen Außenpool lange Bahnen ziehen sondern auch den neuen Innenpoolbereich mit Jacuzzi nutzen, sodass man wirklich bei jedem Wetter und auch bei kälteren Nordlandtouren jede Menge Badespaß haben kann.

Auch das Klanghaus ist etwas Besonderes, denn es ist die weltweit erste Philharmonie auf See und für die Klassik-Fans sicherlich ein einzigartiges Erlebnis.
Wie auf allen anderen Schiffen von TUI Cruises, genießen sie auch auf der Mein Schiff 3 das Premium-Alles-Inklusive-Angebot. In zahlreichen Restaurants und Bars sind die meisten Speisen und Getränke im Reisepreis bereits inbegriffen. Schlemmen Sie köstliche Menüs im Hauptrestaurant Atlantik-Klassik, Atlantik-Mediterran oder Atlantik-Eurasia. Eine erstklassige Auswahl gibt es auch wieder im Buffetrestaurant Anckelmannsplatz, in dem keine Wünsche offen bleiben. Sollten Sie trotz hervorragendem Abendessen noch Lust auf einen kleinen Snack haben, ist das Tag-und-Nacht-Bistro, welches rund um die Uhr geöffnet hat, genau das Richtige! Mitternachts schmeckt die Currywurst hier am besten! Auch die Fischliebhaber kommen voll auf Ihre Kosten. Im GOSCH Sylt werden ihnen marktfrische Waren serviert. Für die ganz Süßen warten frische Backwaren der eigenen Backstube  auch herrlich erfrischende Eissorten und frisch gebackene Waffeln an der Eis Bar.

Kulinarisch bleiben keine Wünsche offen!

Abenteuerlich geht es auf den Blauen Balkonen auf Deck 14 zu. Erleben Sie das Gefühl grenzenloser Freiheit. Die insgesamt ca. 11 m²  großen Plattformen mit gläsernem Boden befinden sich 37 Meter über der Wasseroberfläche und sind nichts für schwache Nerven! Wer dachte, dass die MeinSchiff 3 nur etwas für Familien oder junge Leute ist, kann sich gern vom Gegenteil überzeugen lassen. Es werden für jede Altersgruppe verschiedenste Aktivitäten an Bord geboten.

Und? Lust bekommen? Dann genießen Sie das neueste Wohlfühlschiff doch einfach selbst!


Dörte Schattschneider | Ihr Reisebüro Hennigsdorf
Juliane Heinz | Der Reise Riese Charlottenburg

MSC Magnifica

getestet von unserem Kollegen Sven Gennermann

In Hamburg, eine der größten Hafenstädte Deutschlands, begann meine persönlich betitelte „Kreuzfahrt der Sinne“. Angekommen am Hafen Altona erhob sich vor mir ein Koloss an Ozeanliner der meine bisherige Vorstellungskraft an Größe übertraf. Der erste Moment war eine Mischung aus 2 Eindrücken: „Ich bin erschlagen & Wow so viele Balkonkabinen“.

In der Empfangshalle des Cruise-Centers stellte sich mir die Frage, wie lange wird es bei über 1000 Passagieren wohl dauern, bis man eingecheckt ist? Ich befand mich nach Rückblick dieses Gedanken exakt 20 min später in meiner Kabine. Einerseits gibt es Menschen die nun in aller Ruhe zuerst Ihre Koffer auspacken, andererseits gab es mich. Schnurstracks und schnellen Schrittes folgte ich meiner Neugier und ließ mich von den Dingen inspirieren die mir begegneten und von diesem Moment möchte ich Ihnen gerne berichten.

Großes Schiff, viele Decks, eine Menge Treppen, oben angekommen. Wer von Ihnen würde nicht auch zu Beginn die Aussicht genießen? Geradeaus und nach rechts, weiter ging es in das Buffet-Restaurant, hier gibt es fast durchgängig die Möglichkeit sein Hungergefühl zu stillen. Die Speisen bestehen hier allerdings in erster Linie aus Dingen für den schnellen Appetit zwischendurch wie: Pizza, Pasta, unterschiedliche Fleischgerichte, eine Mischung aus Salaten, frisches Obst und eine massige Auswahl an Desserts. Ein kleiner Tipp von mir an Sie: Getränkepaket vor Abreise buchen. Kalkulieren Sie doch einmal was Sie ca. am Tag trinken würden und vergleichen Sie dies mit dem Angebot des Paketpreises von MSC, Sie werden sehen es lohnt sich und des Weiteren sparen Sie sich bei Vorab-Buchung dieser Leistung die Service-Mehrwertsteuer, die zusätzlich auf jedes reguläre Getränk erhoben wird. Also clever sparen und gleichzeitig den Überblick der Reisekasse beibehalten. Die eher stilvolle Variante als starker Kontrast zum Buffet bildet das a-la-carte Restaurant mit fester Tischzeit an einem festen Platz. Hier können Sie sich Ihr eigenes Menü aus großer Auswahl zusammenstellen das Ihnen von einem organisierten Kellner mit System in flottem Gang gebracht wird. Gäste die den Trubel im Buffetrestaurant nicht als angenehm empfinden, können durchgehend im a-la-carte Restaurant speisen, ob das servierte Frühstück, sättigendes Mittagessen oder aber ein delikates Abendmahl, Ihren Wünschen entsprechend ist alles machbar.

An Unterhaltungsmöglichkeiten & Beschäftigung mangelt es an Bord der MSC Magnifica definitiv nicht. Unzählige Bars, Shops, öffentliche Bereiche ausgestattet mit Fernsehern für die ein oder andere sportliche Liveübertragung, Billiard, Bowlingbahn, Theater, Poollandschaft, Wellnessareal und und und. An Seetagen wird Ihnen also definitiv nicht langweilig. Die Gestaltung dieser unterschiedlichen Bereiche ist mehrere Blicke wert, durchgängig finden Sie zahllose Kunstobjekte die durch eine passende Farbgebung zum Wohlfühlen einladen, von italienischer Kunst und geschwungenen Phiolen bis hin zu modernen Elementen in Kontrast zu klassischem Ambiente. Passend zu der Vielseitigkeit dieses Schiffes sind diesbezüglich die jeweiligen Kabinen. Wie bekannt gibt es einige Innenkabinen, einige Außenkabinen und, um auf den Anfang meines Berichtes hinzuweisen, viele Balkonkabinen. Meine Balkonkabine bot mir viel Platz und vor allen Dingen Raum, was für mich persönlich Bewegungsfreiheit bedeutet. Kein enges durchkämpfen vom Bett vorbeigeschlängelt am Gepäck bis zur Tür, Nein, ein gemächlicher Schritt um das Bett herum mit ausreichendem Platz zwischen Flur und Ausgang.

Bevor ich zum Ende komme möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich vorab der Überzeugung war MSC-Kreuzfahrten wäre nur etwas für „junge“ Leute. Diesen Gedanken möchte ich hiermit gerne dementieren. Die MSC Magnifica bietet jeder Zielgruppe auf unterschiedliche Art und Weise etwas Besonderes. Sei es für Familien, mit einem großen Spieleparadies und kreativer Betreuung durch ausgebildetes Personal für Ihre Kinder, die Aktivurlauber für die das Fitnesscenter der Sportbereich, die Poollandschaft und die weitflächige Außenpromenade jeder Zeit zur Verfügung steht, die Erholungsurlauber jeden Ranges die im Wellnessbereich entspannen und die Seele baumeln lassen können, die Best Ager die durch exzellenten Service betreut und durch spannende Programme im Theater fasziniert werden. Abgesehen von Themenabenden mit unterschiedlichen Musikrichtungen und Tanzstilen sowie abwechslungsreichen Ausflügen an den jeweiligen Haltestellen Ihrer Kreuzfahrt ist also für jeden das Passende dabei.

Meine Meinung:
Ein Schiff mit vielen Facetten das für jeden eine Abwechslung bereithält.


Sven Gennermann

Prag - die goldene Stadt

begleitet von unserer Kollegin Christin Höhne

Unsere 4-tägige Reise führte uns in die wunderschöne „Goldene Stadt“ Prag. Als Hauptstadt und bevölkerungsreichste Stadt Tschechiens hat Sie einiges zu bieten. Unsere reisehungrige 38-köpfige Gruppe war voller Erwartung und freute sich auf die kulturellen Highlights, die es zu entdecken galt.  

Nach unserer circa 5-stündigen Busanreise erreichten wir das 3* Hotel Olympik Tristar, welches im nördlichen Teil der Stadt liegt und nur drei U-Bahnstationen vom Zentrum entfernt ist und somit einen idealen Ausgangspunkt für Erkundungen bietet. Das Abendessen in Buffetform stärkte uns allabendlich in unserem Quartier. Wen es nicht im Hotel hielt, konnte jederzeit auf eigene Faust und nach seinen Wünschen seine Rundgänge durch die Stadt der hundert Türme ziehen.

Am nächsten Morgen empfingen wir unsere örtliche Reiseleitung am Hotel. Gemeinsam fuhren wir mit dem Bus an die Altstadt heran, um dann in 3 Stunden gemütlich durch die prächtigen Gassen zu schlendern. Während der Tour erzählte uns die Reiseleitung so einiges an Hintergrundwissen und interessante Fakten über Prag. Der Rundgang führte uns auf den Altstädter Ring mit seinem Rathaus und der astronomischen Uhr, die alle volle Stunde ihren Zauber versprüht. Von dort aus sah man die Teynkirche. Wir gingen weiter am Pulverturm vorbei und auf der Karlsbrücke entlang, die über die Moldau führt und die Kleinseite mit der Altstadt verbindet. Die Straßenkünstler und –verkäufer auf der Brücke machen den besonderen Charme der historischen Brücke aus. Danach faszinierten uns die romantischen Gassen der Altstadt mit ihren alten Häusern, die durch die Zeit der Romantik und Gotik geprägt sind. Vorbei an zahlreichen Kirchen gelangten wir zum belebten Wenzelsplatz, der mit seinem Boulevard mit mondänen Einkaufspassagen zum Verweilen einlädt. Beim Spaziergang erkannte man eindeutig die vielen im Jugendstil erbauten Häusern, wie zum Beispiel das Gemeindehaus. Es wird schnell deutlich, dass die Moldau diese wunderschöne Stadt prägt. Vom Ufer der Altstadt erkennt man auf der anderen Seite das ehemalige Stalin-Denkmal, welches heute durch einen neuzeitigen, riesigen Zeiger gekennzeichnet ist und allen Menschen symbolisieren soll, dass die Zeit für alle genauso schnell vergeht. Von weitem sah man den Aussichtsturm Petrin, der dem Eiffelturm nachempfunden worden ist. Insgesamt 13 Brücken aus verschiedenen Zeiten prägen das Prager Stadtbild. Nach ausführlicher Erkundung knurrte der Magen und für einen Großteil der Reisegruppe ging es in ein typisch böhmisches Restaurant in der Altstadt. Nach dieser leckeren Stärkung konnte nun jeder selbst nach seinem Belieben, das vertiefen, was ihm auf dem Rundgang besonders aufgefallen war. Zum Abendessen kam die Gruppe zusammen und tauschte sich rege über das heutige Erlebte aus und plauderte bis die Augen zufielen.

Der nächste Vormittag stand im Zeichen der Prager Burg. Auf eigene Faust kundschafte jeder für sich das große Gelände des Hradschin aus. Die Einen gingen durchs Goldene Gässchen während die Anderen die Wachablöse bestaunten. Um 15 Uhr trafen wir uns dann gemeinsam an der Schiffsanlegestelle, um von dort eine Moldauschifffahrt zu machen. In dieser einen Stunde wirkte Prag vom Wasser aus gesehen nochmal ganz anders, so ruhig, gemütlich und beruhigend. Wir widmeten uns ausgiebig dem Geschehen an den Uferseiten und genossen den vorletzen Tag.

Am nächsten Morgen fuhren wir erneut mit dem Bus an die Altstadt heran und es hieß freie Zeit zur Erkundung der Stadt. Die Einen verfielen in Shoppinglaune und kauften sich Souvenirs für die Lieben zu Hause, die Anderen besichtigten einige der unzähligen Museen und wiederum andere ließen das Flair der Stadt auf sich wirken, während Sie am Ufer der Moldau auf einer Parkbank die letzten Sonnenstrahlen erhaschten. Leider hieß es nun Abschied nehmen, denn der Bus wartete schon auf uns, um die Heimreise anzutreten.

Während der Rückreise wurde nochmals Revue passiert und die Resonanz war durchweg positiv. Für viele war Prag Neuland und ein tolles Erlebnis, hingegen waren aber auch Wiederholungstäter dabei, die sich die Veränderung der letzten Jahre anschauen wollten. Alles in Allem lohnt ein Besuch in dieser historischen Stadt. Die Sehenswürdigkeiten sind zahlreich und für Jedermanns Geschmack ist etwas dabei. Es ist alles fußläufig zu erreichen und die Infrastruktur sehr gut ausgebaut. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist gut, was durch die vielen Touristen in der Stadt ausgenutzt wird.

Diese Städtereise war rundum gelungen und wir haben in der Kürze der Zeit viele Sehenswürdigkeiten erkundet und werden mit Sicherheit wiederkommen.


 Christin Höhne | Ihr Reisebüro Hennigsdorf

Mein Schiff 1 - Ihre Wohlfühlwelt auf dem Meer

getestet von unserer Kollegin Carmen Pfletschinger

Dieses Gefühl wird mir sofort vermittelt, als ich am 04. Juli in Kiel von den Landungsbrücken kommend den ersten Schritt auf das Vorreiterschiff der TUI Cruises Flotte setze, um Mein Schiff 1 vor der bevorstehenden Ostsee & Baltikum Reise explizit zu besichtigen . Noch vollkommen verzaubert von dem modernen & hellen Ambiente und der großzügigen Gestaltung  dieses Schiffes wird an der TUI Bar auch schon ein erfrischendes Begrüßungsgetränk serviert - Willkommen an Bord!

Auf der Tour von Bug bis zum Heck entdecke ich immer wieder stimmungsvolle Rückzugsorte. In gemütlichen Sitzecken vor großen Panoramafenstern zu verweilen um den erlebnisreichen Tag revuepassieren zu lassen oder sich einfach nur in entspannter Atmosphäre im blauen Balkon mit gläsernem Boden, der sich 37 Meter über dem Wasser befindet, zu unterhalten, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Ein weiteres Highlight finden Sie auf dem obersten Deck:  eine der 10 Entspannungsinseln, vergleichbar mit  Strandkörben, wie sie auch am Strand der Ostsee zu finden sind. Selbstverständlich stehen auch diese zur kostenlosen Nutzung. Der perfekter Ort um sich in privater Atmosphäre zu entspannen, ein Buch zu lesen und Sonne zu Tanken.

Weiter geht der Rundgang durch die Saunalandschaft mit direktem Meerblick. Das angrenzende Sonnendeck mit großzügigem Poolbereich und komfortablen Liegemöglichkeiten wird Sie zum Verweilen & Seele baumeln einladen. Wenn Sie sich den Luxus der besonderen Art gönnen möchten, mieten Sie sich eine  Spa-Suite auf dem Aqua Deck mit sensationellem Panoramameerblick. Genießen Sie die gebuchten Massagen oder die einladende Partnerbadewanne und runden dieses einmalige Erlebnis mit einem vorzüglichen Menü ab.

Ein besonderes Schmankerl ist die Nespresso-Maschine, die in jeder modern und komfortabel eingerichteten Kabine zu finden ist.  Eine Kapsel je Person und Tag ist bereits im Reisepreis inkludiert. Stellen Sie sich vor wie wunderbar es ist, wenn Sie morgens auf Ihrer Balkonkabine die Sonne mit einem Espresso begrüßen werden. Oder auf der Hängematte Ihrer besonders großzügig geschnittenen Veranda, falls Sie sich für eine der 49 qm großen lichtdurchfluteten Suiten entscheiden um noch weitere Serviceleistungen, wie den freien Zutritt zur X-Lounge mit einer exquisiten Auswahl an Speisen und Getränken zu genießen.

Das zeitgemäße Design vollzieht sich durch das ganze Schiff und lässt den Alltag schnell vergessen. Vorbei an der imposanten Blauen Welt Designer Bar, die sich über 3 Etagen verteilt und somit einen grandiosen Ausblick bietet erreiche ich nun eines der 5 Premium Alles Inklusive –Restaurants & Bistros das Hauptrestaurant Atlantik. Für alle, die Exklusivität in stimmungsvollem Ambiente schätzen, stehen 3 Spezialitäten-Restaurants gegen Aufpreis zur Verfügung.

Anders als auf klassischen Kreuzfahrtschiffen werden Sie mit dem All Inklusive Konzept Ihrer Reisekasse auch mal einen Urlaub gönnen! Denn an Bord sind die meisten Speisen, über 140 Premiumgetränke auch außerhalb der Essenszeiten und viele weitere Leistungen wie die Nutzung der großzügigen Wellness –Landschaft Spa &  Meer,  die Saunalandschaft mit direktem Meerblick, Trinkgelder und die qualifizierte Kinderbetreuung bereits im Reisepreis inbegriffen.

Wie angenehm ist auch die Bordsprache Deutsch – Sie werden Sich überall auf der Welt zuhause fühlen.

Meine Meinung: Ein Wohlfühlschiff für Genießer mit viel Freiraum & Rückzugsmöglichkeiten.

 

Carmen Pfletschinger | Der Reise Riese Pankow

MS Hamburg - Von Teneriffa bis nach Lissabon

getestet von unserer Kollegin Maria Wunsch

Während der Kanaren Reise im April 2013 konnte ich unsere Gäste eine Woche lang auf der MS Hamburg begleiten. Los ging es bei sommerlichen Temperaturen in Teneriffa. Schon bei Betreten der MS Hamburg fiel mir das freundliche und fröhliche Personal auf, das mich wie selbstverständlich zu meiner Kabine begleitete. Als sich dann die Kabinentür auftat, erwartete mich eine sehr geräumige und ansprechend eingerichtete Kabine. Selbst die Innenkabine auf der MS Hamburg haben bereits 13m² und die Außenkabine sind überwiegende mit großen Panoramafenstern ausgestattet. Mein Tipp: Buchen Sie eine Außenkabine, hier haben Sie schon beim Aufwachen ein besonderes Erlebnis. Sie können vom Bett aus sehen, wo Sie über Nacht gelandet sind.

Schon nach wenigen Stunden klappte die Orientierung auf der MS Hamburg problemlos. Mit höchstens 400 Passagieren, ist die die Atmosphäre  ausgesprochen familiär. Überall trifft man nette Menschen, mit denen man schnell ins Gespräch kommt, was unsere Alleinreisenden sehr gefreut hat. Aber keine Sorge, wer lieber still Genießen möchte, findet auf der MS Hamburg reichlich störfreie Zonen, wie z. B. die Sonnenliegen auf dem Pooldeck, die Sauna mit Beautybereich oder die Bibliothek. Besonders gefallen hat mir der Palmengarten, der sich auf dem obersten Deck befindet. Hier können Sie auch bei windigen Wetter mit einem Cocktail den tollen Ausblick währen der Fahrt genießen. Meine Empfehlung: buchen Sie das All Inclusive Getränkepaket, es lohnt sich. Nicht nur die persönliche Note ist der Vorteil von höchstens 400 Passagieren, auch kann die MS Hamburg dorthin gelangen, wo andere große Kreuzfahrtschiffe passen müssen, z. B. direkt in die Altstadt von Stockholm

Auf der MS Hamburg können Sie ganz in Ruhe die letzten Sonnenstrahlen genießen und brauchen keine Angst haben den Auftakt des Abendessens zu verpassen, denn Sie müssen nicht festgelegten zu welcher Sie Zeiten essen. Es gibt eine Essenszeit mit langen Öffnungszeiten. Und dann können Sie noch zwischen Buffetrestaurant oder stilvollem Dinieren wählen. Die Speisen im Restaurant wurden immer mit einem Lächeln serviert und waren nicht nur liebevoll zubereitet sondern begeisterten auch durch ihren Geschmack. Das Unterhaltungsprogramm mit Quizabenden, Vorträgen und Shows rundete den Tag ab.

Nicht nur an Bord selber fühlte man sich bestens aufgehoben auch die die Landgänge wurden durch die Lektoren an Bord durch wertvolle Tipps und Hintergrundinformationen sehr gut vorbereitet. Wer danach immer noch Wissbegierig war, konnte sich jederzeit an das aufmerksame Personal wenden.

 

Mein Fazit: Auf der MS Hamburg steht der persönliche Service im Mittelpunkt und wird mit einem Lächeln gelebt. Lassen Sie sich auch von der erfrischen Atmosphäre auf Routen, die vielen Kreuzfahrtschiffen versperrt bleiben, überzeugen.


Maria Wunsch | Der Reise Riese Berlin

Der Landausflug 2013 - ein Nachbericht

von unserem Kollegen Marco Wittmann

Liebe Gäste des diesjährigen Landausfluges.

Zunächst möchten wir Ihnen noch einmal einen ganz großen Dank aussprechen, es war uns eine Freude Sie alle an Bord gehabt zu haben.
Also: Vielen Dank für Ihre Treue und für die unzähligen Dankesbriefe!

Ihr Team vom Reise Riese


Zum Bericht:

Mit 5 Bussen und 200 Mann an Bord, fuhren wir am Morgen des 20.04.2013 in Richtung Rügen.
Erster Programmpunkt auf unserer Reise war ein Besuch im Ozeaneum, im schönen Städtchen Stralsund. Hier gab es allerlei interessante und skurrile Meeresbewohner zu sehen. Von den heimischen Fischen bis hin zu den großen Säugetieren der Weltmeere, alle waren vertreten, ob in echt oder nur aus Plastik.

Eine erste Überraschung gab es vor dem Museum zu bestaunen, hatte doch die Crew des Reise Riesen Bierbänke und Tische hervorgezaubert und man lud zum maritimen Hafenimbiss, mit selbstgemachten Fischbrötchen und jede Menge Sonnenschein.
Nach dieser Stärkung stand eine Stadtführung in Stralsund auf dem Programm, um die bezaubernde Altstadt (UNESCO-Weltkulturerbe) näher zu betrachten.
Anschließend fuhren wir alle zu unserer Unterkunft für die nächsten Tage: Das IFA-Hotel in Binz.
Beim Abendessen im Hotel, erfuhren wir von Herrn Riese höchst persönlich das Programm des nächsten Tages. Der Abend stand zur freien Verfügung.

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen, bestiegen wir alle unsere Busse und fuhren in Richtung Nationalpark Jasmund. Im neu entstandenen Nationalparkzentrum besichtigten wir das grandiose Museum und natürlich auch die Aussicht vom Königsstuhl. Die Sonne schenkte uns wieder einen strahlend blauen Himmel und jeder Menge Sonnenschein, wie man auf den Bildern gut erkennen kann. Das Blau des Himmels und das weiß der Kreidefelsen, ein Anblick wie gemalt.
In Putgarten angekommen bestiegen wir die Arkona Bahn und fuhren zum nördlichsten Punkt der Insel Rügen, dem Kap Arkona. Hier gab es jede Menge zu entdecken. Den Schinkelturm, die Steilküstenwanderung mit Herrn Schreiber, oder den 39m hohen Leuchtturm. Zum Mittagessen wurde der Rügenhof mit Shanty-Musik und Gulaschsuppe in ein festliches "Scheunchen" verwandelt. Es wurde viel geschunkelt und gesungen. Bei der anschließenden Kräutergartenwanderung und den Besuchen in den Marktshops ging es da aber schon wieder ruhiger zu.

Über Sassnitz fuhren wir dann wieder zurück zum Hotel. Das Team vom Reise Riesen lud zum Tanz ein. Nach dem wieder einmal leckeren Abendessen, dauerte es nicht lange, bis die Tanzfläche gestürmt wurde. Die Musik der Band traf viele Geschmäcker und stellenweise gab es kaum mehr einen freien Platz auf der Tanzfläche. Bis spät am Abend wurde getanzt, geplaudert, gelacht und getrunken.

Am nächsten Morgen schauten wir Reise Riesen in viele fröhliche Gesichter - ein sehr gutes Gefühl. Nach dem Frühstück machten wir uns auf in Richtung Hiddensee. Dazu fuhren wir nach Breege um unser Schiff für die Überfahrt zu betreten. Leider hatte die Sonne an diesem Tage eine Auszeit genommen, aber die heißen Getränke an Bord (vor allem die "Tote Tante") waren ein guter Ersatz. Auf Hiddensee angekommen standen schon die Kutschen bereit, die uns mit gemächlichen 2 PS die Insel zeigten. Zum Mittagessen gab es eine wärmende und sehr leckere Kartoffelsuppe und heißen Sanddornsaft.

Am Abend gab es, neben der sich wieder zeigenden Sonne,eine besondere Überraschung. Nach dem Abendessen bekamen unsere Gäste eine "Ablenkung" durch die Künstler Filou und unseren allseits beliebten Seebären Loschi. Währenddessen baute die Crew des Reise Riesen am Strand ein Lagerfeuer auf und beleuchtete den Gang zum Strand mit Fackeln. Ein Unterfangen, dass viele neidische Blicke anderer Urlauber auf sich zog. Doch nun war es Zeit unsere Gäste also Sie zu uns zu holen. Mit Glühwein bewaffnet gingen wir zum Strand und neben der aufgebauten Feuerromantik gab es noch eine weitere Überraschung in Form der Feuerkünstler von Saruman FireMagic. Trotz des Musikausfalls boten die zwei Künstler eine gelungene Mischung aus Feuerakrobatik und Faszination. Am Lagerfeuer sorgte Loschi dann noch einmal für die richtige Stimmung.

Am Dienstag, dem letzten Tag unseres Landausfluges, machten wir uns auf nach Putbus. Dort hatte sich Herr Riese eine besondere Überraschung ausgedacht. Nach einer kurzen Orientierungsfahrt durch den schönen Ort, hielten die Busse vor dem Theater, für eine Vorstellung der besonderen Art. Die Gäste des Tagesausfluges waren hier ebenfalls mit an Bord. Nach einem Rückblick über die vergangenen Landausflüge, einer Vorschau auf die Highlights 2013/2014 und der Vorstellung der Mitarbeiter und der Partner (Frau Bertok / Passat Kreuzfahrten und Frau Gerster / Plantours), zeigten die Künstler von Saruman FireMagic, dass Sie zurecht auch die Magie in Ihrem Namen tragen. Der Zaubertrick, indem Herrn Rieses Jackett den Besitzer wechselte, sorgte für Verblüffung und wird uns wohl noch lange im Gedächtnis bleiben.
Die lang erwartete Ziehung der Gewinner der Tombola stand ebenfalls auf dem Programm. Den Gewinnern an dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Glückwunsch. Als Glücksfee zeichnet sich langsam unsere Frau Jähtzen aus, aus deren Bus schon wieder der Hauptgewinner stammte.

Das eigentliche Highlight sollte allerdings noch folgen: Die großartige Dagmar Frederic, die mit ihrer wundervollen Stimme die Akustik des Theaters bestens zu nutzen wusste. Nach dem gelungenen Auftritt, fuhren wir alle erneut nach Stralsund. Dort gab es ein gemeinsames Mittagessen im Restaurant "Fischermann`s", bevor es mit vielen schönen Erlebnissen im Gepäck zurück ging nach Berlin.

 

Marco Wittmann | Der Reise Riese Berlin

Queen Elizabeth – Premierenbesuch der Queen Elizabeth in Warnemünde

getestet von unserem Kollegen Sven Gennermann

Am 5. Mai 2013 gastierte die Queen Elizabeth zum ersten Mal am Cruise Terminal an der Warnomündung. Im Rahmen ihrer großen 14-tägigen Skandinavien-Russland Kreuzfahrt machte die jüngste Cunard Queen für gut 12 Stunden in Warnemünde fest.

Kennen Sie das, wenn Sie erwartungsvoll und voreingenommen auf etwas zusteuern? Eine Vielzahl an Bildern die Sie sich angeschaut haben, von denen Sie überzeugt sind, dass es genau so aussieht. Beschreibungen, die Sie lesen, sich Details markieren, die Ihr Interesse wecken, von denen Sie ebenfalls davon ausgehen, dass Sie genau dem entsprechen, was Ihnen vorschwebt. Ich möchte Ihnen vorab Folgendes dazu sagen: Es ist nicht so wie Sie es sich vorstellen, Es ist besser!

Majestätisch lag Sie im Hafen als wir am späten Morgen des 5 Mai´s mit der Reise-Riese Königsklasse direkt vor dem Einschiffungsterminal hielten. Ihre lang gestreckte Silhouette und das zeitlos elegante Design das schon von Weitem bezauberte, bildete einen starken Kontrast zu den anderen auf Effizienz getrimmten Schiffen des 21. Jahrhunderts.

Der erste Schritt an Bord, noch etwas unsicher aber dennoch zielstrebig, führte mich auf direktem Wege in die Grand Lobby zu dessen Elementen mein erster Blick auf einen schwarzen Flügel fiel. Erinnerungen an klassische Musik mit Tanz und Freude stiegen automatisch in einem vor. Die imposante Freitreppe, die sich filigran und gleichzeitig schwungvoll über mehrere Decks wand, lud förmlich zur Erkundung der weiteren Begebenheiten ein. Eine Bordbibliothek mit optisch abgetrennten Bereichen, per Maisonette über 2 Decks verteilt und ausgerichtet mit einer Vielzahl von deutscher Literatur ist ideal für Gäste geeignet, die am Abend mit einer Tasse Tee in gediegenem Ambiente entspannen möchten. Allein diese ersten Räumlichkeiten zeichneten sich mit viel Expertise und Gespür für jedes Detail aus.
Weiterführend schaute ich mir die geräumigen Außenkabinen und Suiten an, die sich auf den unterschiedlichen Decks der Queen Elizabeth befanden. Diese offerierten dem Zuschauer von breiten Fenstern bis zu Panoramafronten, sonnendurchflutete Räumlichkeiten, die einen für sich sprechenden Blick auf die sehenswerten Dinge dieser Welt boten.

Das Besondere sind selbstverständlich die Suiten in der Princess- und Queenskategorie. Sie sind großzügig konzipiert, elegant eingerichtet und mit modernen Accessoires und künstlerischen Elementen ausgestattet. Besonders hervorzuheben sind die exklusiven Privilegien der Queenskabinen, diese verfügen zusätzlich über eine Wanne mit Whirlpool-Vorrichtung und lassen Ihnen ab der Größe von 63 m² einen individuellen Freiraum. Des Weiteren steht Ihnen bei Interesse ein Butler zur Verfügung, der auch auf Ihre individuellen Wünsche die passende Antwort hat.

Die Speisen im Restaurant sind geprägt von individuellem Charakter und werden auf exklusive Art auch Ihren Gaumen verwöhnen. Die prämierten Restaurants für die Princess- und Queenskategorie auf diesem Schiff möchten Sie nicht nur mit außergewöhnlich angerichteten Speisen, sondern auch mit zeitgenössischer internationaler Kost überzeugen.
Bei meinem Aufenthalt entschied ich mich zum Lunch für das gegrillte Filetsteak geschwengt mit Mousseline und Blauschimmelkäse mit einer Portwein Glasur, angerichtet mit Kartoffeln, Erbsenschoten und Schalotten. Ich bin der felsenfesten Überzeugung, Sie haben jetzt Hunger!

Zuletzt freue ich mich Ihnen 3 Dinge mitteilen zu können:
Wenn Sie dachten, dass kein deutschsprachiges Personal an Bord eines britischen Schiffes existiert, liegen Sie damit nicht falsch, aber auch nicht richtig. Bei allen Queens Abfahrten ab/an Hamburg sind zusätzliche deutschsprachige Hostessen dafür zuständig Ihnen bei Fragen, Wünschen und den sämtlichen Dingen die Ihren Alltag an Bord bestimmen, beiseite zu stehen.
Sollten Sie davon ausgegangen sein, dass das Bordprogramm, sowie die Landausflüge nicht in Ihrer Sprache stattfinden, gingen Sie von dem Selben aus wie ich. Ebenfalls bei allen Fahrten ab/an Hamburg wurde der Service der Cunardline erweitert und bietet nun den deutschen Gästen ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm mit namenhaften Künstlern, sowie mehrsprachige Reiseleiter die Ihnen Zielgebietskenntnisse sowie interessante Lektorate in Ihrer Sprache vermitteln.
Gingen Sie davon aus, dass man an Bord auch ohne Smoking und Abendkleid auskommt? Dann behalten Sie diesen Gedanken bei, denn es ist Ihnen überlassen, wo und in welcher Art der Bekleidung Sie speisen. Sollten Sie eher leger gekleidet Ihr Essen genießen, besitzen Sie die Möglichkeit in den alternativen Restaurants zu Abend zu essen.

Mein Fazit: Eine klassische Eleganz und vollkommener Service machen eine Reise mit den Cunard Schiffen zu einem einmaligen Erlebnis.

 

Sven Gennermann

Norwegian Cruise Line - Die Brandneue Norwegian Breakeaway

getestet von unserer Kollegin Ulrike Schneeweiß

Ich und weitere zahlreiche Touristiker durften an der Jungfernfahrt der Norwegian Breakaway teilnehmen. Los ging es in Rotterdam ab auf die holländische Nordsee. Die erste Tour mit „ echten Gästen“ fand dann nach uns ab Southhampton quer über dem  Atlantik bis nach New York statt. Dort wird die Norwegian Breakaway ganzjährig Ihren Heimathafen haben. Die aufregende Metropole New York spiegelt sich in der ganzen Einrichtung des Schiffes wieder.

Die Kabinen sind sehr modern, die Shows haben Broadwayklasse und man hat die Möglichkeit wie auf der 5th Avenue shoppen zu gehen - frei nach dem Konzept des Freestyle Cruising. Dies beinhaltet auch das so genannte Freestyle Dining. Hier können Gäste ohne feste Tischzeiten von 17:30 Uhr bis Mitternacht essen gehen. Sie haben die Auswahl zwischen ausgewählten Restaurants (im Reisepreis enthalten) oder Spezialitätenrestaurants (gegen Aufpreis). Insgesamt haben Sie an Bord 27 Möglichkeiten zur Nahrungsaufnahme. Das Frühstück ist allerdings amerikanisch geprägt! Wichtig ist es die Plätze in allen Restaurants vorab zu reservieren, sonst hat man bei 4000 Passagieren keine Chance auf einen freien Tisch.

Besonders hervorheben muss man das Deck 8. Hier kann man auf einer 400 m langen Promenade schlendern, dabei  in einer der vorhandenen Bars, wie z.b die Shaker’s Cocktail Bar, Halt machen oder einfach ein Eis zum Sonnenuntergang genießen.

Eine Eisbar, mit einer Eisskulptur von New Yorks Wahrzeichen, ist ebenfalls ein Erlebnis wert. Allerdings sollte man minus 8 Grad aushalten. Aber keine Sorge, für wärmende Umhänge ist gesorgt.

Die Norwegian Breakeaway ist auch das einzigste Schiff mit 5 atemberaubenden Wasserrutschen. Das Highlight hier sind die Free Fall – Rutschen, die schnellsten Wasserrutschen auf See.

Das Sonnendeck bietet viel Platz, 2 Swimmingpools sowie 4 Whirlpools. Besonders komfortabel sind die wirklich modernen Lounge-Liegen.

Action und Erlebnis wird hier groß geschrieben: u.a gibt es eine Kletterwand, einen Basketballplatz, ein Bungeetrampolin und einen Hochseilgarten mit 40 verschiedenen Kletterelementen.

An Bord befindet sich ein über 2000 m2 großer Spa – und Fitnessbereich. Dieser liegt über dem Meer auf Deck 15 und hat allerhand zu bieten. Professionelle Massagen, Dampf- und Trockensauna und als ganz besonderes Highlight die Salzgrotte mit mehreren Salzkristallschichten.

Die Norwegian Breakeaway bietet eine Vielzahl von verschiedensten Unterbringungsmöglichkeiten, wie z.B. Aussen – und Innenkabinen, Mini Suiten und Balkonkabinen aber auch Studios zur Alleinbenutzung ohne Einzelzuschlag.Wer es luxuriöser mag, bucht ein Aufenthalt im „The Heaven“. 24 – Stunden – Butler – Service, hierbei haben die Gäste einen eigenen Außenbereich mit Swimmingpool, gespeist wird  im Eleganten Heaven Restaurants mit privaten Cocktailpartys.

Das Schiff hat überwiegend internationales Publikum, daher sind Englishkenntnisse klar zu empfehlen. Ein deutschsprachiger Gästeservice ist jedoch vorhanden. Dazu gibt es deutsche Menükarten auf ausgewählten Europatouren sowie Ausflüge auf Deutsch (abhängig von der Mindestteilnehmerzahl).

 

Fazit: ein wunderschönes und hochmodernes Schiff.  Unbedingt eine Balkonkabine buchen, die Aussicht von so einem großen Schiff auf das Meer, wird Sie bezaubern!!

 

Ulrike Schneeweiß | Der Reise Riese Potsdam

Eine Klasse für mich - die ASTOR

getestet von unserer Kollegin Maria Wunsch

Wer noch ein richtiges Schiff sucht und kein schwimmendes Hochhaus, der wird von der MS Astor begeistert sein.

Während der westlichen Mittelmeertour im September konnte ich mich von der angenehmen Atmosphäre an Bord selbst überzeugen. Die MS Astor hat Platz für 578 Passagiere und gehört somit nicht zu den großen Kreuzfahrtschiffen. Dadurch kann sie nicht nur kleinere Häfen anfahren sondern besticht auch mit einer sehr familiären Note. Schon durch den persönlichen Empfang und das Hinbringen auf die Kabine fühlte ich mich als Gast gleich Willkommen. Im Vergleich zur Anzahl der Gäste steht sehr viel Personal zur Verfügung. Somit kann die Crew auf individuelle Wünsche perfekt eingehen.

Die MS Astor wurde 2010 modernisiert. Die topmoderne Ausstattung spiegelt sich überall an Bord wieder. Sei es der Innenpool im Wellnessbereich mit beheizten Liegen, der im übrigen kostenfrei genutzt werden kann, oder die Hansebar, wo man durch die Heizstrahler auch bei kühlerem Wetter die tolle Aussicht auf das Meer genießen kann. Auch die Inneneinrichtung der Kabinen sind neu gestaltet worden. Mein Tipp sind hier die Innensuiten. Sie bieten deutlich mehr Platz mit guter Preisalternative zur Außenkabine.

Das kulinarische Angebot auf der MS Astor ließ natürlich auch keine Wünsche offen. Sowohl das Buffet Restaurant als auch das Waldorf-Restaurant, mit zwei Tischzeiten, konnten mit großer Auswahl für jeden Geschmack bei mir Punkten. Ein toller Service der MS Astor sind die zwei Spezialitätenrestaurants, wo Sie ohne Aufpreis mal einen ganz besonderen Abend genießen können.

Mein persönlicher Lieblingsplatz auf der MS Astor sind die vielen breiten Decksflächen. Hier habe ich zu jeder Tageszeit eine gemütliche Liege zum Entspannen gefunden.

Kommen Sie an Bord und überzeugen Sie sich von der warmherzigen Atmosphäre. Vielleicht erleben Sie dann auch, wie ich, den herrlich singenden Kreuzfahrtleiter Jerry.


 

Maria Wunsch | Der Reise Riese Berlin

Fahrt ins Blaue - 26.10.-28.10.2012

begleitet von unserer Kollegin Jana Neumann

Erstmalig in diesem Jahr haben wir für unsere treuen Kunden zum Vorteilspreis eine Fahrt ins Blaue angeboten. Mit viel Sorgfalt und der bekannten persönlichen Note sollte sie auch gleichzeitig ein Dankeschön an unsere verehrte Kundschaft für Ihre Treue in diesem Reisejahr darstellen. Trotz ungewissen Reiseziels war die Nachfrage überwältigend, wir fühlten uns sehr geehrt und in unserem Tun angespornt.

Das Geheimnis wurde bis zuletzt gut bewahrt: erst als alle Gäste im Bus platz genommen hatten wurde der Vorhang gelüftet und das Ziel unseres Überraschungsausfluges bekannt gegeben. Es sollte Sachsen sein, genauer gesagt das wunderschöne Erzgebirge. Hier werden Handwerk, Tradition und volkstümliche Bräuche mit viel Liebe gepflegt. Und einiges davon, was vielleicht noch nicht jeder gesehen hat, wollten wir unseren Gästen zeigen.

So zum Beispiel die Skatstadt Altenburg, wo wir der Altenburger Brauerei einen Besuch abstatteten. Hier wird seit 1871 nach Deutschem Reinheitsgebot gebraut. Bei einer Führung inklusive zünftiger Verkostung durften wir uns auch gleich von der Qualität überzeugen.

Ein vielleicht weniger bekanntes Kleinod der Stadt ist ein historischer Frisörsalon aus den 20er Jahren. Durch einen glücklichen Umstand durchlief die Ausstattung des Salons einen Dornröschenschlaf und ist bis heute noch komplett erhalten. Mit viel Charme, Witz und kleinem Augenzwinkern wurden die Gäste auf eine Zeitreise entführt und die „Folterinstrumente“ des letzten Jahrhunderts erklärt... selbstverständlich alles im Dienste der Schönheit!

Am nächsten Morgen die Überraschung beim Blick aus den Fenstern unseres 4*Standorthotels auf dem Chemnitzer Schlossberg: unsere Fahrt ins Blaue wurde unverhofft eine Fahrt ins Weiße... es hatte geschneit! Perfekter hätte das Timing gar nicht sein können, denn heute stand die Spielzeugstadt Seiffen auf dem Programm und eine Fahrt mit der Drahtseilbahn durch eine winterlich verschneite Landschaft hoch auf die Augustusburg, der „Krone des Erzgebirges“. Was für ein Panorama!

Nach so vielen stimmungsvollen Eindrücken durfte natürlich auch die kulinarische Vielfalt des Erzgebirges nicht zu kurz kommen. Ob hausgemachte Schlachteplatte im „Goldenen Hahn“ in Altenhain  oder das Neudorfer Suppenbuffet nebst angeschlossenem Suppenmuseum mit Kuriositäten rund um die edle Löffelspeise – Hausmannskost schmeckt doch am besten!    

Eine schöne Zusammenfassung all der Sehenswürdigkeiten, die die Region zu bieten hat, konnte am Ende der Besuch im Miniaturpark Klein-Erzgebirge bieten. Auf 17.000 m² Fläche gibt es mehr als 200 Bauwerke und ca. 1300 zum Teil bewegliche und von Hand gefertigte Figuren und Szenerien zu bestaunen. An einem Tag das ganze Erzgebirge auf einem Blick! Es reizte jeden einmal aufs Knöpfchen zu drücken und die kleinen Miniatureisenbahnen in Bewegung zu versetzen.

Mit einem Atem beraubenden Wintersonnenuntergang über schneebedeckten Wiesen und Wäldern traten wir die Heimreise an. Und so manch einer im Bus hatte endlich Zeit darüber nachzugrübeln, warum die Ohren der Hasen „Löffel“ genannt werden. 

Glück Auf, bis nächstes Jahr zur Blauen Reise 2013!


Jana Neumann | Ihr Reisebüro Hennigsdorf

MS Columbus 2 - Das Deluxe Schiff

getestet von unserer Kollegin Lydia Jähtzen

Wenn man ein kleines Schiff sucht, aber auch eine Kabine mit Balkon möchte, hat man nicht viel Auswahl. Fündig wird man bei der MS Columbus 2.

Diese kleine Lady wurde 1998 gebaut und bietet Platz für nur 698 Passagiere, welche  die Wahl zwischen Innen- und Außenkabinen oder auch unter anderem in 170 Balkonkabinen und 62 Suiten mit Balkon haben.

Man könnte denken, dass es bei dieser luxuriösen Ausstattung recht „steif“ zugeht. Aber nein: es gibt keine Kleidervorschrift, sportlich-elegant  ist man bestens angezogen. Auch gibt es keine festen Tischzeiten und Tischordnungen. Man hat die Wahl zwischen 4 Restaurants, davon 2 Spezialitätenrestaurants.

Ebenso gibt es kein herkömmliches Kapitänsdinner, sonders einen Kapitän zum Anfassen. Bei der recht jungen Besatzung hat man auch keine Sprachprobleme, da hier deutsch gesprochen wird.

Ich hatte die Gelegenheit die MS Columbus 2 während einer Westeuropakreuzfahrt persönlich zu erkunden.
Und wem empfehle ich dieses Schiff?
Dem Genießer: hervorragendes Essen, am Liebsten im Polo-Grill bei herrlicher Aussicht am Heck auf Deck 10.
Dem Erholungssuchendem: nach einer entspannenden Massage im Ocean Spa im Ruhebereich am Whirlpool am Bug auf Deck 9 relaxen.
Dem Individualisten: einen Landausflug mit  den bordeigenen Fahrrädern, abseits der üblichen Wege machen.
Familien: die Kinder werden in den sep. Kids- und Teensclub betreut und langweilen sich sicher auch bei den extra Kinderausflügen nicht.

Aber Seien Sie schnell, die Columbus 2 ist nur noch für die Saison 2013 im deutschen Markt bei Hapag Llyod vertreten.
 


Lydia Jähtzen | Der Reise Riese Berlin

Queen Elizabeth - Die Königin der Meere auf dem Prüfstand

getestet von unserer Kollegin Lydia Jähtzen

Denken Sie bei diesem Schiffsnamen an „steif und versnobt“? Dachte ich auch.
Und als es dann hieß, ich darf mir selbst ein Bild machen,  war mein erster Gedanke: Ich habe nichts anzuziehen!

Schon am Hafen ist man beeindruckt von diesem würdevollen Ozeanliner mit dunklem Rumpf und rotem Schornstein. Und beim Empfang in der Grand Lobby mit der großen Freitreppe fühlt man sich wie ein Filmstar.

Während der Auslaufparade aus dem Hamburger Hafen, wenn man von tausenden Menschen entlang der Elbe verabschiedet wird, kann man die lockere Seite der „Königin“ kennenlernen. Auf dem Pooldeck wird zu Live-Musik getanzt, bis die Sonne untergeht. Und auch so ist von Langeweile keine Spur. Ich bin hingerissen von dieser Lady.

Elegant und doch modern, traditionell und trotzdem locker. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Von Innen- und Außenkabinen sowie einer Vielzahl Balkonkabinen bis zur geräumigen Suite. Schick und edel, aber nicht protzig oder plüschig sind alle Kabinen hell, freundlich und großzügig eingerichtet.

Auch sonst gibt es auf 294 Metern Länge viel zu entdecken:

Das rundumlaufende Promenaden-Deck lädt zum Joggen ein, auf dem Sport Deck kann man bei Boule, Paddle-Tennis und Krocket die Seeluft um die Nase wehen lassen oder im großen Fitness-Studio mit Meerblick in die Pedale treten. Und im Cunard Royal Spa kann man anschließend wunderbar entspannen mit beruhigenden Massagen, Saunagängen und einem wohltuenden Bad im Pool.

Am Abend gibt es nach dem überaus gutem Essen Unterhaltung von Revue im Bord-Theater über einen Drink in einer der zahlreichen Lounges und Bars, einen Karaoke-Abend im Golden Lion Pub, einem kleinen Spiel im Casino oder einer langen Nacht im Yacht Club mit Discomusik der letzten 30 Jahre. Vielleicht lassen Sie den Tag aber auch bei einem Glas Sekt auf dem Balkon Ihrer Kabine ausklingen und genießen die frische Seeluft und den unendlichen Sternenhimmel.

Auch wenn das im Jahr 2010 gebaute Schiff mit seiner Kapazität von 2068 internationalen Passagieren ausgelastet ist findet man garantiert sein Lieblingsplatz. Meiner war unter anderem die sich über zwei Decks erstreckende große Bibliothek und im Queens Room, wenn bei Teatime der „Gentleman Host“ Alleinreisende Damen auf der Tanzfläche führte.

Mein Fazit: Ich bin positiv überrascht und begeistert! Und auf Kurztouren kann man den abendliche "Dress-Code" vergessen. Auf längern Fahrten sollte man aber schon „das kleine Schwarze“ dabei haben.



Lydia Jähtzen | Der Reise Riese Berlin

MS Star Flyer - Die Königin der Weltumsegler

getestet von unserer Kollegin Ina Kamp

Was war das für eine freudige Aufregung, als wir uns an einem wunderschönen Sonntagmorgen auf den Weg nach Warnemünde machten, um die Starflyer zu erlebn. Ich habe schon viele Schiffsbesichtigungen erlebt und sehr unterschiedliche Schiffstypen anschauen können - aber auf einen Großsegler ging es für mich heute zum ersten Mal. Wie gut, dass sich die Reederei Star Clipper Cruises entschlossen hatte, eines Ihrer wunderschönen Segelschiffe in der Ostsee kreuzen zu lassen.

In Warnemünde angekommen, ging es ohne große Formalitäten an Bord. Es ging gleich in die Tropical Bar, die open-Air-Bar der Star Clipper, die Herzstück des Schiffes ist und die, wann immer möglich, von den Passagieren genutzt wird: sie ist Veranstaltungsraum, Disko und Treffpunkt. Hier lässt sich wirklich genießen. Als nächstes steht die Besichtigung der Außendecks an - Teakholzdecks, viel Messing, die Masten mit den nun leider aufgerollten Segeln, Taue auf dem Boden - da spüre ich - eine Segelkreuzfahrt muss etwas ganz Besonderes sein. Die Segel werden tatsächlich, wann immer es nur geht, gehisst und die Passagiere dürfen mit anpacken, ja, dass man als Passagier (angeleint) sogar bis in das erste Krähennest  klettern darf steht fest - ein wahres Highlight.

Und auch die Kabinen lassen keine Wünsche offen - sie sind mit viel Holz und mit Marmor in den Bädern sehr maritim und stilvoll eingerichtet, jedoch nicht besonders groß (zwischen 8 und 14,5 qm),

was mich aber überhaupt nicht stört - es ist alles da, was man braucht. Allerdings gibt es auch Kabinen mit Etagenbetten - da überlege ich mir schon, ob das mit dem da hinauf Krabbeln wohl noch so klappt. (Auch auf die teilweise hohen Schwellen und die Schwingtüren muss man lernen zu achten - die Star Flyer ist eben ein richtiges Schiff!) Die größte Kabine ist die Eignersuite mit ihren 22 qm, wunderschön und gemütlich eingerichtet - sie ist aber wegen ihrer Deckenhöhe nur für Gäste mit einer maximalen Körpergröße von 1,90 m zu empfehlen.

Nach der Besichtigung der Kabinen  werfen wir noch einen Blick in die innen gelegene  Pianobar -hier gibt es oft Live - Musik - und in die urgemütliche Bibliothek, die sogar über einen Kamin verfügt. Anschließend begeben wir uns in das elegante Restaurant, auch kulinarisch wird man auf einer Segelkreuzfahrt bestens auf seine Kosten kommen.

Reisen im kleinen Kreis - mit maximal 170 Passagieren auf der Star Flyer -, erholen  und entspannen an Deck und in den Pools, dem Kapitän bei seiner Arbeit auf der "offenen Brücke" zuschauen, beim Liegen im Bugspriet  das Meer fast zum Greifen nah haben - was kann man mehr von einer Seereise erwarten? Und dann gibt es natürlich auch immer wieder interessante und abwechslungsreiche Landgänge wie bei jeder anderen Kreuzfahrt auch.

Meine Meinung: eine Segelkreuzfahrt ist für erfahrene Kreuzfahrer, aber auch für Neulinge und Segler wärmsten zu empfehlen!

Ina Kamp | Der Reise Riese Potsdam 

MS Delphin - Die charmante Weltenbummlerin

getestet von unserer Kollegin Christina Franke

04. Mai 2012

Auf einer Stipvisite durfte ich die frisch renovierte MS Delphin kennenlernen. Im Hamburger Hafen ist schon von Weitem zu erkennen, dass ich mich an Bord kaum verlaufen werde. Das kleine Schiff, welches auch Häfen anfahren kann, die für große Ozeanriesen nicht zu erreichen sind, bietet Platz für maximal 470 Gäste.

Nach einer herzlichen Begrüßung im Grand Salon, in welchem abends das Tanzbein geschwungen werden kann, mache ich mich auf, die MS Delphin zu erkunden. Die freundlichen Innen- und Außen-Kabinen sind zweckmäßig ausgestattet. Mein Tipp: Die geräumigen Komfort-Außenkabinen auf dem Bootsdeck.

Alle Bereiche und Decks der MS Delphin sind bequem mit dem Lift zu erreichen.

Mit schönen Eindrücken der verschiedensten Kabinen, des Sauna- und Massagebereiches sowie einem Bummel durch die schiffseigene Ladenpassage, wartet nun das Highlight auf mich: der runde Swimmingpool am Heck des Bootsdecks sowie die angrenzende Poolbar mit einem traumhaften Blick auf das blaue Meer. In Gedanken verbringe ich hier bereits einen entspannten Seetag und genieße einen Cocktail bei Sonnenuntergang…

Als Abschluss meines kurzen Besuches erwartet mich ein leckeres Essen im Restaurant Pazifik - natürlich mit Meerblick. In entspannter Atmosphäre erwartet mich persönlicher Service und einen tolle, freundliche Crew.

Langsam heißt es Abschied nehmen, denn die Gäste, die am Abend mit der MS Delphin zu einer aufregenden Partynacht in See stechen werden, warten schon.

 

Lassen auch Sie sich von dieser charmanten Schiffslady und ihrer geselligen Atmosphäre begeistern, auf Fahrten in den Hohen Norden, das geschichtsträchtige Mittelmeer, rund um Südamerika und und und…


Ihre Vorteile auf der MS Delphin

  • Überschaubare Schiffsgröße
  • Freundliches Ambiente
  • Entspannte Atmosphäre, Persönlicher Service
  • Maximal 470 Gäste • 230 Crewmitglieder • Bordsprache Deutsch • Bordwährung Euro


Christina Franke