Der Reise Riese
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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Folgend finden Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die für die Reisen gültig sind, die wir als Veranstalter ausführen. Bitte beachten Sie den jeweiligen Veranstalter Ihrer Reise. Diesen finden Sie auf Ihrer Reisebestätigung.

Unsere AGBs können Sie sich auch als PDF herunterladen unter folgendem Link > AGB
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ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

1.ABSCHLUSS DES REISEVERTRAGES

Mit der Reiseanmeldung bietet der Kunde der Der Reise Riese Berlin GmbH (nachfolgend:

Der Reise Riese) den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an. Die Anmeldung

kann schriftlich, mündlich, telefonisch oder durch Bildschirmsysteme vorgenommen

werden. Sie erfolgt durch den Anmelder auch für alle in der Anmeldung mit aufgeführten

Teilnehmer, für deren Vertragsverpflichtungen der Anmelder wie für seine eigenen

Verpflichtungen einsteht, sofern er eine entsprechende gesonderte Verpflichtung durch

ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat. Der Vertrag kommt mit der

Annahme durch Der Reise Riese zustande. Weicht der Inhalt dieser Bestätigung vom

Inhalt der Anmeldung ab, so liegt ein neues Angebot des Reiseveranstalters vor, an das er

für die Dauer von 10 Tagen gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage des

neuen Angebots zustande, wenn der Reisende innerhalb der Bindungsfrist die Annahme

gegenüber dem Reiseveranstalter erklärt.

2.BEZAHLUNG

Nach Anmeldung der Reise erhält der Anmelder oder das Reisebüro, bei dem die Reise

gebucht wurde, unverzüglich die Reisebestätigung sowie den Sicherungsschein gemäß

651 k BGB. Die vom Kunden auf den Reisepreis geleisteten Zahlungen sind gemäß § 651

k BGB Insolvenzgesichert. Nach Erhalt des Sicherungsscheines ist eine Anzahlung in

Höhe von 20% des Reisepreises fällig. Der Zahlungsbetrag setzt sich zusammen aus

Anzahlung plus Versicherungsprämie. Der Restbetrag muss spätestens 16 Tage vor

Reisetermin gezahlt sein (Feststellung des Zahlungseinganges).

3.LEISTUNGS- UND PREISÄNDERUNGEN

3.1 Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten

Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und die vom

Reiseveranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet,

soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt

der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Eventuelle GewaÅNhrleistungsansprüche bleiben

unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. Der

Reiseveranstalter verpflichtet sich, den Kunden über Leistungsänderungen oder

-abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Im Fall einer nachträglichen,

erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung ist der Kunde berechtigt vom

Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer gleichwertigen Reise zu

verlangen, wenn der Reiseveranstalter eine solche Reise ohne Mehrpreis aus seinem

Angebot anbieten kann. Gegebenenfalls wird dem Kunden eine kostenlose Umbuchung

angeboten.

3.2 Dem Reiseveranstalter bleibt vorbehalten, den im Reisevertrag vereinbarten

Reisepreis bei einer Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte

Leistungen, wie Hafen- oder Flughafengebühren, oder einer Veränderung der für die

betreffende Reise geltenden Wechselkurse nach Maßgabe der folgenden Regelungen zu

ändern, sofern zwischen Vertragsschluss und Reisebeginn mehr als 4 Monate liegen und

die zur Veränderung führenden Umstände bei Vertragsschluss weder eingetreten noch für

den Reiseveranstalter vorhersehbar waren: Erhöhen sich die bei Abschluss des Vertrages

bestehenden Beförderungskosten, insbesondere die Treibstoffkosten, so kann der

Reiseveranstalter

a) bei einer auf den Sitzplatz bezogenen Preiserhöhung den Erhöhungsbetrag verlangen.

b) in anderen Fällen die vom Beförderungsunternehmen pro Beförderungsmittel

geforderten, zusätzlichen Beförderungskosten durch die Zahl der Sitzplätze des

vereinbarten Beförderungsmittels teilen und den sich so ergebenden Erhöhungsbetrag für

den Einzelplatz verlangen.

Werden die bei Abschluss des Reisevertrages bestehenden Abgaben wie Hafen- oder

Flughafengebühren gegenüber dem Reiseveranstalter erhöht, kann der Reisepreis um den

entsprechenden, anteiligen Betrag heraufgesetzt werden. Im Falle einer nachträglichen

Änderung des Reisepreises hat der Reiseveranstalter den Reisenden unverzüglich,

spätestens jedoch 21 Tage vor Reiseantritt, davon in Kenntnis zu setzen. Preiserhöhungen

nach diesem Zeitpunkt sind nicht zulässig. Bei Preiserhöhungen um mehr als 5 v. H. ist

der Kunde berechtigt vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer

gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn der Reiseveranstalter eine solche Reise ohne

Mehrpreis aus seinem Angebot anbieten kann.

3.3 Der Reisende hat die unter 3.1 und 3.2 genannten Rechte unverzüglich nach der

Erklärung der Änderung der Reiseleistung oder des Reisepreises durch den

Reiseveranstalter bei diesem geltend zu machen. Diesbezüglich wird Schriftform

empfohlen.

4.RÜCKTRITT DURCH KUNDEN, UMBUCHUNG, ERSATZPERSON

Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der

RücktrittserklaÅNrung beim Veranstalter. Dem Kunden wird empfohlen, den Rücktritt

schriftlich zu erklären. Im Falle eines Reiserücktritts kann der Veranstalter Ersatz für die

getroffenen Reisevorkehrungen und für seine Aufwendungen fordern. Maßgeblich für die

Berechnung des Ersatzes ist der Reisepreis unter Abzug der ersparten Aufwendungen und

etwaigen anderweitigen Verwendungen der Reiseleistungen. Diese Ansprüche können

vom Veranstalter unter Berücksichtigung der gewöhnlich ersparten Aufwendungen sowie

des gewöhnlich möglichen Erwerbs durch etwaige anderweitige Verwendung der

Reiseleistungen wie folgt im Verhältnis zum Reisepreis pauschaliert werden.

Bei Kreuzfahrten (Fluss-/Hochseekreuzfahrten):

bis zum 90. Tag vor Reiseantritt: 20 % des Reisepreises

bis zum 50. Tag vor Reiseantritt: 30 % des Reisepreises

bis zum 30. Tag vor Reiseantritt: 50 % des Reisepreises

bis zum 15. Tag vor Reiseantritt: 70 % des Reisepreises

bis zum 2.Tag vor Reiseantritt: 80 % des Reisepreises

ab dem 1.Tag vor Reiseantritt oder bei Nichterscheinen 90% des Reisepreises.

Bei anderen Reisen (z.B. Flug-, Bus-, Kurreisen, Reisen mit eigener Anreise):

bis zum 50. Tag vor Reiseantritt: 20 % des Reisepreises

bis zum 30. Tag vor Reiseantritt: 30 % des Reisepreises

bis zum 22. Tag vor Reiseantritt: 40 % des Reisepreises

bis zum 15. Tag vor Reiseantritt: 50 % des Reisepreises

ab dem 14. Tag vor Reiseantritt: 80 % des Reisepreises

am Tage des Reiseantrittes/bei Nichterscheinen 90% des Reisepreises.

Für Eintrittskarten ab Buchungstag 100%, Eintrittskarten sind vom Umtausch

ausgeschlossen. In jedem Fall bleibt es den Kunden unbenommen, den Nachweis zu

führen, dass dem Reiseveranstalter im Zusammenhang mit dem Rücktritt keine oder

geringere Kosten entstanden sind.

Werden auf Wunsch des Kunden nach der Buchung der Reise für einen Termin, der

innerhalb des zeitlichen Geltungsbereiches der Reiseausschreibungen liegt, Änderungen

hinsichtlich des Reisetermins, des Reisezieles, des Ortes des Reiseantritts, Unterkunft

oder der Beförderungsart vorgenommen, können wir bei Einhaltung der nachstehenden

Fristen ein Umbuchungsentgelt pro Reiseteilnehmer wie nachfolgend aufgeführt erheben:

Bis zum 50. Tag vor Reiseantritt: 25 € je Person. AÅNnderungswünsche des Kunden, die

nach dieser Frist erfolgen, können, sofern deren Durchführung überhaupt noch möglich ist,

nur nach Rücktritt vom Reisevertrag zu den Bedingungen gemäß Nummer 4 und durch

Neuanmeldung durchgeführt werden.

Bis zum Reisebeginn kann der Kunde verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte

und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt. Wir können dem Eintritt des Dritten in den

Reisevertrag widersprechen, wenn dieser den besonderen Reiseerfordernissen nicht

genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen

entgegenstehen.

5.NICHT IN ANSPRUCH GENOMMENE LEISTUNGEN

Nimmt der Reisende einzelne Reiseleistungen in Folge vorzeitiger Rückreise oder aus

sonstigen zwingenden Gründen nicht in Anspruch, so werden wir uns bei den

Leistungsträgern um Erstattung der ersparten Aufwendungen bemühen. Diese

Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder wenn

eine Erstattung nicht möglich gemacht werden kann.

6.RÜCKTRITT UND KÜNDIGUNG DURCH UNS

Wir können in folgenden Fällen vor Antritt der Reise vom Reisevertrag zurücktreten oder

nach Antritt der Reise den Reisevertrag kündigen: Ohne Einhaltung einer Frist: Wenn der

Reisende die Durchführung der Reise ungeachtet einer Mahnung des Reiseveranstalters

nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die

sofortige Aufhebung des Reisevertrages gerechtfertigt ist. So behalten wir den Anspruch

auf den Reisepreis unter Berücksichtigung der gewöhnlich ersparten Aufwendungen sowie

derjenigen Vorteile, die aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch

genommenen Leistungen erlangt werden.

Bis 21 Tage vor Reiseantritt: bei Nichterreichen einer ausgeschriebenen oder behördlich

festgelegten Mindestteilnehmerzahl, wenn für die entsprechende Reise auf eine

Mindestteilnehmerzahl hingewiesen wurde. In jedem Fall sind wir verpflichtet, den Kunden

unverzüglich nach Eintritt der Voraussetzung für die Nichtdurchführung der Reise hiervon

in Kenntnis zu setzen und ihm die RücktrittserklaÅNrung unverzüglich zuzuleiten. Der Kunde

erhält den eingezahlten Reisepreis unverzüglich zurück.

7.AUFHEBUNG DES VERTRAGES WEGEN AUSSERGEWÖHNLICHER UMSTÄNDE

Wird die Reise infolge bei Vertragsschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich

erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl der Reiseveranstalter als auch

der Reisende den Vertrag kündigen. Wird der Vertrag gekündigt, so kann der

Reiseveranstalter für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu

erbringenden Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen. Weiterhin ist

der Reiseveranstalter verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere,

falls der Vertrag die RückbefoÅNrderung umfasst, den Reisenden zurückzubefoÅNrdern. Die

Mehrkosten für die RückbefoÅNrderung sind von beiden Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im

Übrigen fallen die Mehrkosten den Reisenden zur Last.

8.GEWÄHRLEISTUNG

Wird die Reise nicht vertragsgemäß erbracht, so kann der Reisende Abhilfe verlangen. Wir

können die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert.

Wir können auch in der Weise Abhilfe schaffen, dass eine gleichwertige Ersatzleistung

erbracht wird. Für die Dauer einer nicht vertragsgemäßen Erbringung der Reise kann der

Reisende eine Herabsetzung des Reisepreises verlangen, wenn er die Reisemängel bei

uns unverzüglich anzeigt. Der Reisepreis ist verhältnismäßig herabzusetzen, wobei der

Wert der gebuchten Reise und der erbrachten Reiseleistungen maßgeblich sind.

Unterlässt der Reisende schuldhaft die Mängelanzeige scheiden Minderungsansprüche

aus. Der Reisende kann den Vertrag bei erheblicher Beeinträchtigung der Reise durch

einen Mangel kündigen, wenn wir nach einer vom Reisenden gesetzten angemessenen

Frist keine Abhilfe leisten.

9.MITWIRKUNGSPFLICHT

Der Reisende ist verpflichtet, bei auftretenden Leistungsstörungen im Rahmen der

gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, eventuelle Schäden zu vermeiden oder gering

zu halten. Der Reisende ist insbesondere verpflichtet, seine Beanstandungen unverzüglich

der örtlichen Reiseleitung zur Kenntnis zu geben. Fehlt eine örtliche Reiseleitung, sind

Mängelanzeigen und Abhilfeverlangen an den Reiseveranstalter an dessen Sitz zu richten.

Unterlässt es der Reisende schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, so tritt ein Anspruch auf

Minderung oder Schadenersatz nicht ein.

10.AUSSCHLUSS VON ANSPRÜCHEN UND VERJÄHRUNG

Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise hat der Reisende

innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise gegenüber

uns geltend zu machen. Nach Ablauf der Frist kann der Reisende Ansprüche geltend

machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist.

Ansprüche des Reisenden nach den §§ 651 c – 651 f BGB verjähren in 12 Monaten; dies

gilt nicht für Ansprüche aus Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Die

Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte.

11.PASS-, VISA- UND GESUNDHEITSVORSCHRIFTEN

Wir stehen dafür ein, Staatsangehörige des Staates, in dem die Reise angeboten wird,

über Bestimmungen von Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften zu unterrichten. Für

Angehörige anderer Staaten gibt das zuständige Konsulat Auskunft. Wir haften nicht für

die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige

diplomatische Vertretung, wenn der Reisende uns mit der Besorgung beauftragt, es sei

denn, dass wir die Verzögerung zu vertreten haben. Der Reisende ist für die Einhaltung

aller für die Durchführung der Reise wichtigen Vorschriften selbst verantwortlich. Sollten

Einreisevorschriften einzelner Länder vom Reisenden nicht eingehalten werden oder sollte

ein Visum durch das Verschulden des Reisenden nicht rechtzeitig erteilt werden, so dass

der Reisende deshalb an der Reise verhindert ist, können wir den Reisenden mit den

entsprechenden Rücktrittsgebühren belasten, ausgenommen, wenn sie durch eine

schuldhafte Falsch- oder Nichtinformation des Reiseveranstalters bedingt ist.

12.SONSTIGE BESTIMMUNGEN UND VEREINBARUNGEN

Die vorstehenden Bestimmungen haben nur Gültigkeit, sofern und soweit nach

Drucklegung in Kraft tretende gesetzliche Vorschriften keine anderen Regelungen

vorsehen.

13.UNWIRKSAMKEIT EINZELNER BESTIMMUNGEN

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages hat nicht die

Unwirksamkeit des gesamten Reisevertrages zur Folge.

14.GERICHTSSTAND

Vertrags- und Rechtsverhältnisse zwischen dem Reiseveranstalter und dem Reisenden

richten sich nach deutschem Recht. Der Gerichtsstand bestimmt sich nach den

gesetzlichen Regelungen. Der allgemeine Gerichtsstand für Klagen des Reisenden gegen

den Reiseveranstalter ist der Sitz des Reiseveranstalters. Für Klagen des

Reiseveranstalters gegen den Reisenden ist der Wohnsitz des Reisenden maßgebend, es

sei denn, die Klage richtet sich gegen Vollkaufleute oder Personen, die nach Abschluss

des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt

haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der

Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des Reiseveranstalters

maßgebend

IMPRESSUM

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Stand: 01/16